Lebensfragen

„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind!“ Was, wenn das nicht einfach geht?

Die letzten zwei Wochen der Sommerferien waren für mich der absolute Katastrophenzustand. Nachdem ich die ersten vier Wochen tatsächlich als Herrin meiner Lage mit zwei Kindern von morgens bis abends um mich herum über die Bühne gebracht hatte (frag mich nicht, wie ich das hinbekommen habe!), schwanden nun von Heute auf Morgen meine Kräfte. Der Umzug hatte uns viel abverlangt, der Mann musste wieder arbeiten und die Kindergarten- bzw. inzwischen Schulferien der Kinder taten ihresgleichen dazu. Nun war ich am absoluten Nullpunkt angekommen. Mama-Burnout. Mein Körper signalisierte mir mit Übelkeit und stechenden Schmerzen in Bauch und Rücken, dass es Zeit für mehr Ruhepausen war und in meiner Not kontaktierte ich schon wieder Mutter und Schwiegermutter, obwohl beide uns erst zwei Tage zuvor ein verlängertes, kinderfreies Wochenende ermöglicht hatten. Gott sei Dank nahmen sie mir nochmal für ein paar Tage die Kinder ab. Ein größeres Geschenk hätten sie mir in dem Moment nicht machen können. Und dann erreichte mich von irgendwo aus dem Hinterstübchen wieder dieser Satz: „Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind – sie werden so schnell groß!“

Wenn mir Verwandte oder Bekannte mit wehmütig-verträumten Blick in die Luft diesen Ratschlag erteilen, lächle ich erst einmal begleitend, um sie nicht in ihrem Tagtraum zu stören, in dem sie sich nämlich in dem Moment befinden: Damals, mit dem Neugeborenen auf dem Arm, wie sie stundenlang singend mit ihm durch die unbeleuchtete Wohnung gewandert ist, Bauklötze stapelnd und selbige staunend auf dem Teppich gehockt hat, während der Kleine sabbernd unverständliche Laute brabbelte. Die klebrigen Kinderhände, egal ob beim Basteln, Plätzchenbacken oder Marmeladenbrot essen, an denen sie sich nicht sattsehen konnte. Und nun geht er schon auf die Uni, unglaublich, wo ist nur die Zeit geblieben? „Genieße die Zeit, Christine, solange die Kinder noch klein sind – diese Jahre kommen nie zurück!“ Ich nicke freundlich und mache gleichzeitig innerlich drei Kreuze, dass die ersten sechs und sieben Jahre bereits geschafft sind.

Letztens bekam ich eine freundlich verfasste Mail einer Leserin, die meinen Blog immer wieder verfolgt, obwohl sie selbst sehr gerne Mama ist. Sie selbst jedoch Tochter einer Mutter, die allem Anschein nach mit Regretting Motherhood zu kämpfen hatte und ihre Liebe nicht immer genügend zeigen konnte. Irgendwann in dieser Mail las ich dann ihre wohlwollenden Wünsche, die ich auch schon das eine oder andere Mal von anderen, teils besorgten, Leserinnen als gutgemeinten Ratschlag empfangen hatte: Hoffentlich würde ich es später nicht bereuen, zu wenig Zeit mit meinen Kindern gehabt zu haben.

Es stimmt, ich verbringe lieber Zeit alleine oder mit meinem Mann, als mit meinen Kindern. Woraus andere Mütter Kraft ziehen, nämlich aus dem Beisammensein mit ihrem Nachwuchs, empfinde ich vor allem Stress.

Das Gefühl der Angespanntheit begleitet mich im Beisein meiner Kinder nahezu immer. Und es hindert mich an einem elementaren Zustand, den so viele andere Mütter mühelos erleben: Die Zeit mit ihren Kindern zu genießen.

„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind – sie werden so schnell groß!“
Je jünger die Kinder waren, desto schlimmer waren die Zeiten mit ihnen für mich. Die Fremdbestimmtheit, die mir schier die Luft zum Atmen nahm, schreiende Babys, die ich nicht (für meine Ansprüche einer „guten Mutter“ schnell genug) trösten konnte. Trotzende Kinder, denen man es nie recht machen kann. Damals konnte es mir mit dem Älterwerden der Kinder gar nicht schnell genug gehen und dennoch schien die Zeit wie festgefroren. Es ist insgesamt besser geworden, aber es gibt Momente, da sende auch ich noch ein Stoßgebet zum Himmel, die Kinder mögen bitte über Nacht zehn, besser fünfzehn Jahre altern.

„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind!“Wenn meine Freundin Karin* neue Kinderfotos ihrer kleinen Tochter bei WhatsApp postet, geht mir immer das Herz auf. Nicht nur aufgrund der drolligen Schnappschüsse ihrer Kleinen, auch sie selbst wirkt jedes Mal gelöst und entspannt, eben einfach glücklich. Sicherlich wird auch sie Momente der Tränen, schlaflosen Nächte oder Genervtheit erleben. Und dennoch: Auf jedem Foto schaut mir eine Frau entgegen, der man einfach ansieht, dass sie grundsätzlich sehr gerne Mutter ist. Diesen Gesichtsausdruck findet man bei mir auf unseren Familienfotos nicht, schon gar nicht auf den Bildern der ersten Jahre meiner postpartalen Depression.

Die Zeit mit meinen Kindern genießen – Ich kann nicht behaupten, dass ich es mit den Jahren nicht versucht hätte: Kopf ausschalten, innerlich zurücklehnen, den Augenblick genießen. Das nehme ich mir auch heute noch jeden Tag vor und es klappt hervorragend – wenn ich alleine bin. Sobald eins meiner Kinder um mich herum ist, kann ich mir noch so gut zureden: Es funktioniert nicht mit dem Augenblick genießen. In Nullkommanix ist sie wieder da, schleicht sich heran mit schnellerem Atem, wippendem Bein oder erhöhtem Puls: Angespanntheit, die mich solange begleitet, wie ich die Verantwortung für die Kinder habe. Sie müssen also nicht einmal im selben Raum sein.

Mit einem Buch auf der Couch sitzen und entspannen während Maxi und Mini eine Etage drüber friedlich auf dem Kinderzimmerteppich spielen? Selbst das bedeutet Stress für mich. Es könnte jeden Moment ein unberechenbares Gepolter losgehen, weil sie plötzlich auf die Idee kommen, mit kleineren Möbelstücken oder Spielzeug durchs Zimmer zu werfen. Passiert gar nicht selten. Ich muss jeden Moment damit rechnen, dass einer loskreischt und ich einen handfesten Streit klären muss. Es könnte auch lediglich einer der beiden mit einer Frage oder Idee um die Ecke kommen, auf die ich dann eine Antwort parat haben müsste. Auch das stresst mich. Und Stress äußert sich bei mir vor allem in Angespannt sein und genervt reagieren.

Mir fällt es schon schwer, mütterlich-liebevoll zugewandt statt entnervt und augenrollend „Was ist denn los?“ zu fragen – vom Genießen bin ich also schon mal ganz weit entfernt.

Es sind aber nicht nur die „Was wäre wenn, …?“- und „Welcher Blödsinn könnte gleich passieren?“- Gedanken, sondern auch jede kleinste Gemütsänderung der Kinder, die ich wahrnehme. Wenn der Kleine fast unmerklich in seinem Essen herumstochert, wenn der Große wegen Überreizung langsam in seinem Verhalten überdreht, … Oftmals sind es schon winzige Nuancen, die ich wahrnehme und die mich umgehend dazu verleiten, vermeintlich augenblicklich handeln zu müssen und die Situation anzupassen. So manches Mal sind wir schon früher von einer Familienfeier nach Hause gefahren, weil wir den Kindern ihre Übermüdung schon im Ansatz angemerkt haben. Erstaunten (und manches Mal vielleicht unverständlichen) Blicken unserer Verwandten dabei ausgesetzt, die auszuhalten für mich auch nicht einfach sind.

Vermutlich ist meine Panik, mit meinen Kindern alleine zu sein, in meiner eigenen Kindheit verwurzelt. Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich gerade mal Fünf war, die Folgejahre waren gezeichnet vom Rosenkrieg, von Streitereien, Vorwürfen und Disharmonien, unter denen vor allem wir Kinder litten, aber auch unser ganzes Familiensystem bzw. das, was noch davon übrig war. Als hochsensibles und stark harmoniebedürftiges Kind versuchte ich unbewusst wohl, jedem Streit aus dem Weg zu gehen, zwischen meinen Eltern oder Familienmitgliedern zu vermitteln und die Harmonien wiederherzustellen. Rückblickend betrachtet war es von Anfang an ein aussichtsloser Kampf. Und heute (re-)agiere ich unreflektiert noch mit den gleichen Methoden, versuche permanent die Harmonien im Gleichgewicht zu halten, was natürlich nicht immer gelingt und leicht zu einer neuen Stressspirale führt.

„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind!“Was ich in den letzten siebeneinhalb Jahren Muttersein vor allem über mich herausgefunden habe, ist, dass ich am entspanntesten bin, wenn ich nur für mich bin. Wenn ich in meinem eigenen Tempo denken kann, ohne für andere mitdenken zu müssen. Wenn ich selbst entscheiden darf, welchen Brotaufstrich ich decke, welche Musik ich höre, wie mein Nachmittagsprogramm aussieht. Weil es mir reicht, für mich selbst hinzufühlen, in welcher Stimmung ich bin und was ich brauche.

Je mehr Zeit ich für mich hatte und für Entspannung gesorgt habe, desto ausgeglichener bin ich auch anschließend im Beisein meiner Kinder. Vor allem wenn ich diese Zeit vorher für mein Empfinden sinnvoll genutzt habe (sinnhafte Gespräche, Meditation zur inneren Einkehr oder auch Zeit für berufliche Projekte), habe ich ein distanzierteres Verhältnis zum Kinderkacke-Alarm („Hör mal Mama wie laut ich pupsen kann!“) und stehe länger über den Dingen. Ich fühle mich dann nicht so schnell gestresst wie nach Stunden der alleinigen Kinderbetreuung. Dennoch schwingt auch hier immer die Anspannung mit, wenn auch leiser im Hintergrund.

Ich benötige einen ziemlichen berechenbaren Alltag, weil ich selbst als Kind und Jugendliche viel Unberechenbarkeit ausgesetzt war. Für meinen Geschmack zu viel. Natürlich war mir das vor meinem Wunsch, Mutter zu werden, nicht bewusst. Genauso, wie ich erst später schmerzhaft erfahren musste, dass man als Mutter ständig Unberechenbarem begegnet. Nicht nur, weil man im Zusammenleben zu viert auf zweimal mehr Wünsche und Bedürfnisse trifft, als noch im kinderlosen Eheleben.

In Gegenwart meiner Kinder ist alles viel unberechenbarer. Was andere Mütter als bereichernd empfinden, erlebe ich als absoluten Stresszustand. „Mama, können wir spontan zum Nachbarsjungen rüber?“ „Mama, darf ich heute die Kerze anzünden?“ „Mama, kann ich Sandalen anziehen oder soll es noch regnen?“ Jede Frage bedeutet eine Abwägung vieler Komponenten: Passt das Treffen mit dem Freund in unseren Zeitplan? Wer war beim letzten Mal mit Kerze anzünden dran (droht eventuell ein Drama des Benachteiligten?)? Was sagt die Wetter-App, laufen die Kinder evtl. noch durchs nasse Gras oder brauchen sie für den Sportunterricht Socken?

Das klingt von außen sicherlich nach sehr viel unnötigem Stress, den ich mir in den Momenten mache. Für mich fühlt es sich nicht weniger stressig an. Und dennoch fällt es mir schwer, den Stress-Kreislauf zu durchbrechen. Spontane Aktivitäten oder Planänderungen sind meinem Naturell zuwider, weil ich ein Mensch bin, der gerne die Folgen (bzw. eventuelle Folgeschäden) mit im Blick hat. Und wenn es nur ein unnötiger Geschwisterstreit und somit Stress für meine Ohren ist, den ich verhindern kann. Wer wie ich gelernt hat, in jeder Lebenslage bestmöglich die Kontrolle zu behalten, der kriegt das nicht mal eben aus den Knochen heraus, nur weil er begriffen hat, dass es sich theoretisch leichter leben lässt, wenn er auch mal Fünf gerade sein lässt.

Das Zusammensein mit meinen Kindern genießen kann ich nicht, solange ich diese Momente als stressig empfinde. Das Ganze ist sogar biologisch erklärbar: Wenn der Körper im Stress-Modus ist, ist das sog. sympathische Nervensystem aktiv. Das Herz rast, der Atem geht schneller, usw. Für die Entspannung ist jedoch das parasympathische Nervensystem verantwortlich. Beide Systeme können nicht gleichzeitig agieren. Demnach schließen sich Stress und Genießen gegenseitig aus. Denn Genießen können wir nur, wenn wir auch entspannt sind. Und ich bin im Beisein meiner Kinder dauergestresst.

Ich kann den Ratschlag, bzw. Wunsch von Außenstehenden, ich solle die Zeit mit meinen Kindern genießen, absolut nachvollziehen. Bei der Umsetzung hapert es noch. Therapeutische Ansätze werden da sicher etwas bewirken können, vor allem wenn es um Veränderungen von einstudierten Mustern und Stressreaktionen aus der Kindheit geht. Ich werde mich dabei allerdings nicht unter Druck setzen. Veränderungen brauchen ihre Zeit. Und aus meinem freiheitsliebenden Wesen wird wohl nie der Typ Mutter werden, der Energie aus dem Beisein ihrer (jungen) Kinder zieht. Ich freue mich vielmehr auf die Zeit, in der meine Söhne älter sind, nicht mehr jeden Witz erklärt bekommen müssen und die Figuren nicht vor Wut über das verlorene Spiel durchs Wohnzimmer werfen.

Ich weiß, dass ich es später nicht bereuen werde, zu wenig Zeit mit meinen Kindern verbracht zu haben, bzw. die Zeit nicht genossen zu haben. Bereuen ist auch ein irreführendes Wort, genau wie der Ausdruck „Mutterrolle bereuen“, denn es bedeutet, dass man zu einem früheren Zeitpunkt absichtlich einen ungünstigen Weg eingeschlagen hat, für den man sich rückblickend nicht entschieden hätte, obwohl man damals seine guten Gründe hatte.

Ich weiß, dass ich mit meinen Möglichkeiten, meiner Vorgeschichte und meinem empfindsamen Wesen wahrscheinlich immer diesen Weg gegangen wäre. Ich bereue meine Kinder nicht. Aber ich bereue es auch nicht, sie oft fremdbetreuen zu lassen. Natürlich wünsche ich mir, eine rundum glückliche Mutter zu sein, genauso wie ich gerne rundum glückliche Kinder hätte. In meiner Idealvorstellung verbringe ich gerne stundenlang Zeit mit ihnen.

„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind!“Vielmehr als bereuen werde ich die Situation bedauern. Heute wie damals. Denn genauso wie die Angespanntheit im Beisein meiner Kinder, schwingt auch ein Bedauern seit Anbeginn meines Mutterseins mit. Ein mitfühlendes Bedauern um meine Kinder, dass ich ihnen viel zu selten die liebevolle, entspannte Mutter sein konnte und kann, genauso wie ein mitfühlendes Trauern um meine eigene Seele, die selbst zu wenig Mutterliebe als Ressource mitbekam und deshalb schneller an ihre Grenzen kommt, als jene Mütter, bei denen Mütterlichkeit, Liebe und Wohlwollen frei fließt.

Es tut mir leid, dass ich die Zeit mit meinen Söhnen so selten genießen kann. Für sie und für mich. Und ich hoffe, dass sie die Zeit, die sie anderweitig verbringen, vorwiegend als beglückend empfinden. Damit sie später beim Zurückblicken mehr schöne Erinnerungen haben als ihnen Momente mit ihrer Mutter fehlen. Ich hoffe, dass sie trotzdem unsere Verbundenheit spüren. Und wer weiß, vielleicht kommt unsere gemeinsame Zeit ja noch? Noch vertraue ich fest darauf!

Natürlich ersetzt eine schöne Verbindung zwischen Müttern und erwachsenen Kindern keine Defizite aus der Kindheit. Dazu braucht es Verständnis und Vergebung. Das weiß ich aus eigener Erfahrung aus der Perspektive als Tochter. Auf der anderen Seite weiß ich auch, dass man in der Rückschau gerne stressige Momente verdrängt und vor allem den Fokus auf das Positive setzt. Sicherlich sind auch die Situationen vom in-den-Schlaf-schaukelnden Säugling, dem sabbernden Kleinkind und den schmierigen Kinderhänden besagter Bekannter nur Momentaufnahmen eines turbulenten Alltags einer glücklichen Mutter. Vielleicht reden sich manche Eltern rückblickend vieles schöner, das ich meinerseits zu schwarz male. Vielleicht auch nicht.

Möglicherweise kommt es am Ende aber vor allem darauf an, ehrlich und offen zu sich und seinen Gefühlen zu stehen. Und unseren Kindern in den Momenten, in denen es möglich ist, unsere Liebe zu vermitteln. Und wenn es nur kleine Augenblicke zwischen den stressigen Zeiten sind. Wir alle sind liebende Eltern, die das Beste für ihre Kinder wollen, ganz gleich wieviel Zeit wir jetzt in diesem Moment mit ihnen genießen können.

*Name geändert
(Fotos mit freundlicher Unterstützung von © JenkoAtaman – Fotolia.com (Titelbild), © Vasyl – Fotolia.com (Mutter und Kind backen)

17 Gedanken zu „„Genieße die Zeit, solange die Kinder noch klein sind!“ Was, wenn das nicht einfach geht?“

  1. Nesrine sagt:

    Wow! Klingt, als wärst Du in meiner Gefühlswelt. Wirst Du uns weitere Tips für den Umgang mit diesem Stress mitgeben?
    Beste Gruesse
    Nesrine

    1. Christine sagt:

      Liebe Nesrine,

      ich hoffe sehr, dass ich bald Strategien entwickeln werde, die mir bei der Bewältigung dieses Stresses wirksam helfen – dann werde ich sie euch gerne und umgehend mitteilen! :)
      Herzliche Grüße zurück
      Christine

  2. Lena sagt:

    Danke für diesen Beitrag! Ich kann jedes Wort nachvollziehen und bei mir wiederfinden. Ja, das Muttersein habe ich mir auch anders vorgestellt. Manchmal bin ich erschrocken über mich selbst, dass ich mir noch so oft vornehmen kann, gelassener zu bleiben, und dann doch wieder genervt reagiere. Vielleicht ist es auch das Bild der perfekten Mutter, dem wir nachstreben (gerade als hochsensible), und jedes Detail, dass diesem Bild nicht entspricht, brennt sich in unsere Wahrnehmung als Versagen ein – immer und immer wieder. Aber wie man aus dieser Falle entkommen kann, weiß ich auch noch nicht…
    Alles Gute
    Lena

    1. Christine sagt:

      Liebe Lena,

      ich glaube, dass alte Muster und Prägungen aus der Kindheit so in uns verankert sind, dass diese „Programmierungen“ schneller reagieren, als wir unser Vorhaben, gelassener (bzw. anders) zu handeln, durchsetzen können. Ich denke, ein großer Schritt aus der Falle heraus ist -neben der Arbeit mit dem inneren Kind– die Entwicklung eines sog. inneren Erwachsenen in uns, der uns in Hinblick auf den Umgang mit unseren leiblichen Kindern hilft, weniger perfektionistisch handeln zu wollen, aber vor allem auch verantwortlich und weise reagieren kann. Klingt erstmal ziemlich abstrakt, ich werde demnächst mal ausführlicher darüber bloggen, weil mich das Thema akut beschäftigt und ich bei mir persönlich darin den Schlüssel zu vielem meiner „Problemtüren“ entdecke.
      Ganz lieben Dank für deine Wahrnehmung; sei herzlich gegrüßt!

  3. Andrea sagt:

    Hey…
    Genau! So geht es mir auch. Du sprichst mir aus der Seele. Egal ob in Zerissenheit Versuch der Vereinigung von Selbstliebe und Kindererziehung… Toll. Bitte mehr davon.

    1. Christine sagt:

      Vielen Dank für dein herzliches Feedback, liebe Andrea!

  4. Sabrina sagt:

    Das geht mir ganz genauso.
    Ich finde es angenehmer, mir die „schönen Momente“ nachher im Fotoalbum anzuschauen als sie zu erleben. Denn auf Fotos wirkt alles entspannter als es in der Realität mit zwei Kindern wirklich war.

    Auch ich warte immer sehnsüchtig darauf, dass die Kinder größer werden.
    Meinen Sohn (5) empfinde ich mittlerweile als sehr viel angenehmer als meine Tochter (3), obwohl sie ein einfacheres Baby war als er.
    Aber die Trotzphase, die vielen Bedürfnisse, die fehlende Selbstständigkeit rauben mir Kraft.

    Was allerdings immer anstrengender wird, je älter sie werden, ist der Streit zwischen ihnen. Stöhn!

    1. Christine sagt:

      Liebe Sabrina,

      ja, leider wird nicht alles einfacher, wenn die Kinder größer werden. Bei uns entwickelt sich gerade (zu meinem Leidwesen ;-)) die Fantasie der Kinder ins Unermessliche, was man auf unserem Hof alles ausprobieren könnte (z.B. mit einem spitzen Gartenwerkzeug Ziegelsteine aus einer hundert Jahre alten Mauer herausbrechen). Ich hoffe aber gleichzeitig, dass auch der Verstand noch einen Sprung nach vorne machen wird ;-) Insgesamt empfinde ich ihr jetziges Alter als deutlich angenehmer als noch zu absoluten Kleinkindzeiten. Ich denke, jede Mutter hat „ihre“ Zeit. Und meine wird noch kommen.
      Alles liebe dir weiterhin und gute Nerven! :)

  5. Katharina sagt:

    Liebe Christine,

    ich habe mit dem Phänomen Regretting Motherhood persönlich keine Berührungspunkte, gleichwohl lese ich deinen Blog sehr gern. Nach längerer Abstinenz habe ich nun wieder deine letzten Texte gelesen, die mich oft berühren. Ich habe allerdings eine Frage: Vor einiger Zeit hast du doch durchaus auch Beiträge verfasst, bei dem für mich zum Ausdruck kam, dass dir das Muttersein leichter fällt, teilweise sogar erfüllt und es durchaus auch schöne, erfüllende Momente mit den Kindern gab. Das las sich für mich so, als würde eure Mutter-Kinder-Beziehung peu a peu entspannter werden. Natürlich nur in kleinen Dosen, aber immerhin. Der Text jetzt liest sich für mich eher wieder pessimistisch. Sind das ’natürliche Schwankungen‘ ( mir fällt kein besserer Begriff ein ), also mal läuft es besser, mal schlechter, oder gab es nur ein kurzes, vereinzeltes Hoch und jetzt ist es aber wieder dauerhaft schwierig für dich mit der Mutterrolle? Ich bin mir nicht sicher, ob ich begreiflich machen kann, was ich meine, ist gar nicht so einfach zu formulieren.

    Liebe Grüße, K.

    1. Christine sagt:

      Liebe Katharina,

      wie schön, dass du mal wieder Zeit für meine Texte gefunden hast! Es freut mich sehr, dass sie dich oft berühren, obwohl du mit dem Kernthema „Mutterrolle bereuen“ selbst keine Berührungspunkte hast.
      Dein Anliegen habe ich sehr gut verstanden, weil ich mir selbst auch oft darüber Gedanken mache :)
      Tatsächlich lief es einige Zeit mal besser und ich bin fest davon überzeugt, dass dies mit meiner inneren Verfassung zu tun hat, konkreter gesagt: Ob ich es schaffe, in der Position des Erwachsenen zu sein oder in der Bedürftigkeit meines inneren Kindes feststecke (wie so oft leider, und eben auch vermehrt in letzter Zeit oder in Stresssituationen). Ich verwende mal die selben Worte, die ich auch Lena schon als Antwort auf ihren Kommentar geschrieben habe, weil es den gleichen Kern trifft: Ich glaube, dass alte Muster und Prägungen aus der Kindheit so in uns verankert sind, dass diese „Programmierungen“ schneller reagieren, als wir unser Vorhaben, gelassener (bzw. anders) zu handeln, durchsetzen können. Ich denke, ein großer Schritt aus der Falle heraus ist -neben der Arbeit mit dem inneren Kind- die Entwicklung eines sog. inneren Erwachsenen in uns, der uns in Hinblick auf den Umgang mit unseren leiblichen Kindern hilft, weniger perfektionistisch handeln zu wollen, aber vor allem auch verantwortlich und weise reagieren kann.
      Ich beschäftige mich schon länger mit diesem Thema, falle aber immer wieder auch rasch in alte Muster zurück, leider vor allem unbewusst. Als heranwachsende Frau habe ich leider nicht gelernt (bzw. auf natürliche Weise vorgelebt und mitgegeben bekommen), diesen erwachsenen Teil in mir auszubilden und selbst verantwortlich sein zu wollen (und zu können!) für mein Leben. Für mich ist es essentiell, die Stärke und Gelassenheit eines Erwachsenen auszubilden, um dann auch auf meine Kinder erwachsen reagieren zu können. Wenn ich das schaffe, schaltet sich auch innerlich ein „Hebel“ um und ich merke sofort die Veränderung in Bezug auf meine Mutterrolle, weil ich sie dann nicht als belastend, sondern als machbar empfinde. Nur dann fällt mir das Muttersein leichter und ich erfahre auch Erfüllung. Aus dieser Position heraus habe ich damals den Artikel geschrieben, dass ich die Mutterrolle zunehmend annehmen kann, weil ich damals durchgehend für einen längeren Zeitraum mit diesem inneren, erwachsenen Teil von mir, ungehindert in Verbindung stand. Bisher kam aber immer wieder der Punkt, an dem ich wieder automatisiert in die Bedürftigkeit des inneren Kindes zurückfalle, ohne es zu bemerken. Dann (so wie in der letzten Zeit) komme ich aber nicht einfach wieder bewusst zurück aus der Bedürftigkeit meines inneren Kindes heraus. Ich kann (noch) nicht bewusst zwischen diesen Anteilen hin- und herswitchen. Ich arbeite derzeit an diesem schwierigen Spagat und werde auch bald mal ausführlich darüber bloggen, weil ich glaube, dass es auch andere Mütter betrifft, die Schwierigkeiten mit ihrer Mutterrolle haben.

      Ich hoffe, meine Antwort war jetzt nicht noch komplizierter als deine Fragestellung ;-)
      Sei herzlich gegrüßt!

      1. Katharina sagt:

        Liebe Christine, danke für deine ausführliche und verständliche Erklärung!

        Dir alles Liebe und Gute und ich finde, du solltest dir gelegentlich mal selbst lobend auf die Schulter klopfen. Was du für Energie tagtäglich aufbringen musst, um den Familienalltag ‚zu wuppen‘ und um darüber hinaus (!!!) Aufarbeitungsarbeit zu leisten ( ich nehme an, es ist anstrengend ), um deinen Kindern die bestmögliche Mutter zu sein und selbst innere Balance zu finden, ist sicherlich beachtlich. Und trotzdem gibst du nicht auf. Dafür meinen Respekt.

        Liebe Grüße, Katharina

  6. Nadine sagt:

    Liebe Christine und alle Mitlesenden,
    leider kann auch ich das Zusammensein mit meiner Tochter selten genießen. In den letzten 5 Jahren habe ich viel gelesen und ich bin beim beobachten einer Schafherde darauf gekommen was uns Menschen fehlt: der Dorfplatz!! Auf dem man sich trifft die Eltern miteinander reden (nicht zu verwechseln mit sich gegenseitig belehren wollen) und die Kinder können sich aussuchen mit welchen anderen Kindern sie spielen (nicht wie in Kindi oder Schule, da werden sie einfach in eine Gruppe gesteckt). In den letzten Jahren war ich oft alleine mit meiner Tochter was mir sehr zu schaffen gemacht hat und auch wenn die Partner sich mit einbringen, es bleibt sehr viel an uns Müttern hängen. Das ist schon sehr viel was von uns Frauen abverlangt wird. Natürlich gibt es auch diese Mütter die die Zeit mit ihren Kindern uneingeschränkt genießen können aber ich gehöre leider auch nicht dazu. Und ja, ich habe Sorge dass ich mir in einigen Jahren denke: hätte ich die Zeit doch mehr genossen! Aber es geht einfach nicht. Leider.
    Viele Liebe Grüße

  7. Kaffeeklecks sagt:

    Liebe Christine,

    Ich freue mich über jeden Post von dir. Du triffst sehr oft den Nerv meiner Gefühlswelt.

    Ehrlich gesagt: ich bin gerne Mama. Ich liebe meine Tochter über alles und doch stoße ich so oft an meine Grenzen. Wie ich bei dir inzwischen gelernt habe – das Hochsensible in mir, der Wunsch, „die“ Mama zu sein, alles in wunderbarer Harmonie und pupsenden Zuckerwattewölkchen zu finden, bringt mich regelmäßig zum Heulen.

    Wir hatten hier in den vergangenen Wochen eine sehr terminreiche Zeit, ich jage von einem Ding zum Nächsten, viel hat sich nach meinem Wiedereinstieg in den Job verändert, sodass unser Alltag, unsere Blubberblase, komplett durcheinander gewirbelt hat.

    Während ich mich früher nach dem Arbeitsalltag sehnte, während ich die Spuck-Lachen meiner Tochter weg wischte, merke ich, wie ich nun nach einem Vollzeittag gegen mich selbst kämpfe, weil ich „keine gute Mama“ bin, da ich nicht 24/7 da bin, sondern jeder seiner Arbeit nachgeht, meine Tochter in sehr guter Betreuung ist und wir das fernab von Verwandtschaft so gut hinbekommen, dass wir jeden Tag Familienzeit haben, jeder ein bisschen Zeit für sich hat und ich so einen wunderbaren Mann und Vater meiner Tochter, der immer aufbauende Worte und starke Arme hat, wenn ich meine, ich versage.

    Vieles – so merke ich – kommt aus meiner Kindheit. Ich habe so viel psychische Manipulation erfahren, so sehr den versteckten Druck nach Perfektionismus und dem Gefühl, zu versagen, nie gut genug zu sein. Auch heute begleitet mich es noch, es jedem Recht machen zu wollen. Immer in Harmonie, immer so, dass alle glücklich sind – wenn es um meine Verwandtschaft geht.

    Ich hoffe, ich schaffe es, nicht nur in ruhigen Phasen stark zu sein, zu rebellieren, wenn ich wieder von den Eltern unter Druck gesetzt werde, weil ich endlich viele Kilometer weit weg mein Leben mit meiner kleinen Familie lebe. Und sie keinen direkten Einfluss mehr haben.

    Denn dann – in den ruhigen Phasen – kann ich auch ich sein, halte viele Dinge weniger für stressig und kann die Zeit mit meiner Tochter viel mehr genießen, wie sonst.

    Ich wünsche dir eine ruhige Woche!

    Alles Liebe,
    Kaffeeklecks

  8. Mascha sagt:

    Hallo ihr lieben,
    seit langer Zeit schaue auch ich mal wieder auf dieser Website vorbei und kann so vieles gut nachvollziehen. Und wo ich nun diesen Beitrag lese, dachte ich, ich fasse mal kurz meine letzten Erkenntnisse etwas zusammen, vielleicht interessiert es ja.
    Ich habe selbst 2 Kinder, fühle mich oft viel zu fremdbestimmt und kann zwar einigermaßen damit umgehen und einiges annehmen, aber bin noch nicht fertig mit Suchen nach Verbesserung. Ich will mich einfach nicht damit abfinden, dass wir halt Pech gehabt haben und es irgendwie durchstehen müssen. Also will ich weiter mehr wissen und will hier mal den Ansatz Zusammenhang Trauma und HSP zur Sprache bringen. Ich bin eine ziemliche Leseratte und habe mich in der letzten Zeit viel mit Literatur über HSP, mögliche Zusammenhänge mit Trauma, Trauma überhaupt ect pp. vertieft. Interessant fand ich eine Website von Dami Charf, die 2 Sorten von Trauma beschreibt, Entwicklungs- und Schocktrauma. In den Köpfen der Menschen ist das Bild von Schocktrauma präsent, also ein schlimmes Ereignis (Vergewaltigung, Unfall, schwere Geburt) mit flashbacks ect.
    Entwicklungstraumas sind weniger bekannt und subtiler. Sie werden durch einen schleichenden Prozess oft in der Kindheit ausgelöst, z.B. längerfristige psychische Belastung durch Scheidung der Eltern, (psychische) Erkrankung eines Elternteils, Startschwierigkeiten mit Baby u.a.
    Es ist bei beiden Sorten nicht entscheidend, WAS passiert ist, sondern WIE es wahrgenommen wird, also lasst euch durch Relativierungen nicht runterziehen.
    Ich fühle mich hochsensibel und habe einige Traumasymptome, die meiner Meinung nach eng mit den schlimmen Depressionen meiner Mutter als ich klein war zusammenhängen. Nun existiert ja die These, das HSP mit Trauma zusammenhängen kann (nicht muss) und das es interessant sein kann zu differenzieren: habe ich einfach A) eine ausgeprägt starke Wahrnehmung, Hochsensibilität? Oder tatsächlich B) Traumasymptome, die der HSP-Wahrnehmung sehr ähnlich sind, aber eine andere Herangehensweise damit umzugehen erfordern? Der Unterschied zwischen A und B liegt laut Brigitte Schorr (Leiterin HSP Institut Schweiz) in Gefühlen und Emotionen. Eine hochsensible Person nimmt alles verstärkt war, fühlt intensiver, eine traumatisierte hochsensible Person reagiert mit starken Emotionen, die aus dem Nichts wie eine Überreaktion auftauchen und sich schlecht durch Selbstregulation wieder besänftigen lassen, bzw. lange brauchen, bis sie wieder abklingen. Keine Ahnung, ob ich es nun gut genug ausdrücke, aber für mich war das ein Schlüsselsatz und ich möchte dazu noch diese Website nennen, die ebenfalls gut erklärt.
    http://www.hochsensiblepersonen.com/wie-kann-ich-ein-trauma-von-hochsensibilitaet-unterscheiden/
    Hochsensibilität (denke ich) kann man mit gutem „Selbstmanagement“ alleine, durch Lesen von Ratgebern, Entspannungsmethoden ect. in den Alltag integrieren. Hochsensibilität, die durch Trauma mitbedingt ist, erfordert professionelle Hilfe, so habe ich es in den Fachbüchern gelesen. Und daher denke ich, das manche von den hier schreibenden auch teils auf verlorenem Posten kämpfen und es gar nicht alleine schaffen können und vor allen Dingen auch nicht MÜSSEN, sondern einfach bei ihrem Weg vielleicht auch ein eventuelles Trauma mitbeachten sollten, bzw. suchen, ob es bei den ganzen Menschen, die HSP-Leuten helfen können (Yogalehrer, Heilpraktiker, ectpp) auch welche gibt, die sich mit auf traumatische Erfahrungen spezialisiert haben und dadurch euch wieder ein Stückchen weiterbringen können?
    Ich persönlich werde nun etwas in die Traumaarbeit mit mir selbst einsteigen, weil ich mit dem ganzen Entspannungskram momentan noch nicht weiterkomme. Ich denke ich muss meinem inneren Kind noch die Möglichkeit geben, dem Trauma Raum und Anerkennung geben, dann komme ich vielleicht auch wieder mit mir selbst ein Stück weiter. Ich wohne in Holland und werde nun mit einer Haptotherapeutin, die auf Trauma spezialisiert ist, arbeiten, weil mir Psychologe/Psychotherapeut ect. grad zu krass ist und es mir noch nicht schlecht genug geht…. Aber es fühlt sich einfach oft so scheisse an und muss doch noch besser können? Also ohne Riesendrama mit Einweisung? Also noch glaube ich daran. Lieben Gruss und alles Liebe auf eurem Weg, Mascha

    1. Jasmin sagt:

      Liebe Mascha,

      vielen Dank für deinen Bericht, das hört sich sehr interessant an. Was ist denn bitte ein Haptotherapeut? Klingt sehr interessant! Ich habe keine Kinder, bin aber auch hochsensibel und versuche sehr viel zu reflektieren. Manches geht mit professionieller Hilfe wirklich einfacher bzw. kann einem sehr gut helfen, dafür muss es einem nicht ‚extrem schlecht‘ gehen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass Hilfe durch einen Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin sehr gut tun kann. Am wichtigsten ist mir in dem Fall, dass man sich wirklich von Anfang an sehr wohl mit der Person fühlt, das ist das um und auf. Ich wünsche dir alles Gute! Lieben Gruß aus Österreich.

      1. Mascha sagt:

        Guten Tag Jasmin, ich bin auch zu einem Viertel Österreicherin :-). Ich verstehe gut, was du sagst und denke, im richtigen Moment hilft einem der ganz professionell schulmedizinische schon weiter, aber es ist so ein Rattenschwanz, Hausarzt-Überweisung-ist es dann der richtige und versteht man sich gut, oder muss man dann noch jemand anderen suchen, also dafür muss ich schon in der richtigen Leidenssituation sein… kann es schwer beschreiben grad. Aber zur Haptotherapie, ich habe eine deutsche Website gefunden, die aus der Schweiz kommt, da steht es erklärt.
        http://www.haptonomie.ch/
        Ich erkläre es so, es kann eine Dysbalance zwischen denken und fühlen geben und mittels einer Haptotherapie kommt man besser wieder von seinem Kopf in den Körper… So begreife ich es. Ich werde es wie gesagt ausprobieren. Lieben Gruss nach Österreich, melde dich gern, wenn du fragen oder austausch magst. Bis bald und alles gute, Mascha

  9. Maren sagt:

    Liebe Christine,

    ich danke dir für diesen Beitrag! Er spricht mir so sehr aus der Seele. Ich möchte dir eines mitgeben, ich glaube ganz fest, dass du deine Kinder liebst und wahrscheinlich bist du eine bessere Mutter als viele andere „Vollblutmütter“, die sich nicht selbst reflektieren. Wir sind alle die Menschen die wir sind und können nichts für unsere Gefühle und Empfindungen. Ich wünsche dir alles Gute!

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