Mama-Momente

Veränderungen auf meinem Blog

Seit ich im September 2013 angefangen habe mit dem Bloggen, hat sich mein Blog immer wieder Veränderungen unterziehen müssen. Angefangen als „Villa Schaukelpferd“, einem Mama- und Babyblog mitten aus dem Leben, wurde mein Online-Tagebuch im Jahr 2016 zu „Pusteblumen für Mama“, dem Mama-Blog für hochsensible Mütter. Ich dachte damals, nun am Ziel angekommen zu sein, denn die Hochsensibilität ist nun mal mein Wesenszug und nimmt einen entsprechend großen Raum in meinem Alltag als Mutter ein. Und dennoch spürte ich in letzter Zeit, dass ich mich noch weiter spezialisieren muss, ja, mich unbewusst schon genau dorthin spezialisiert hatte.

Mama-Momente

Die Kluft. Wenn eine Schlucht zwischen mir und meinen Kindern existiert

Jetzt ist sie wieder da. Die Kluft, der einzige Name, der diesen Zustand am ehesten beschreibt. Eine scheinbar unüberwindbare Schlucht zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite stehen die Kinder, auf der anderes Seite stehe ich. Es sind die Momente, in denen meine Resignation über das Verständnis vor ihrer Andersartigkeit siegt. Die Andersartigkeit, damit meine ich den kindlichen Zustand. Eine Welt, mit der ich so oft überfordert bin, vielleicht liegt meine eigene Kindheit einfach schon zu lange zurück. Vielleicht hatte ich auch selbst zu wenig davon, so dass es mir immer wieder aufs Neue schwerfällt, mich in meine Kinder hinein zu fühlen.

Gesellschaft

Drahtseilakt am Feiertag aus Sicht einer hochsensiblen Mutter

Manche Monate im Leben mit Kleinkindern sind da, um schnellstmöglich überwunden zu werden. Ich erinnere mich da an die ewig lange Zeit, als die Babys noch nicht durchgeschlafen haben (ergo wir auch nicht) oder die Wochen, in denen die Dreimonatskolik unseres Jüngsten uns auf Trab gehalten hat. Heute, sechs Jahre später, liegen die Jungs im Schnitt länger als wir im Bett (beneidenswert!) und haben so selten Bauchschmerzen wie unsere Zimmerpflanzen auf der Fensterbank überleben (also nur hin und wieder mal). Und dennoch gibt es auch heute noch Monate, die mir den Angstschweiß ins Gesicht treiben und zu meinem persönlichen Endgegner werden. Ich meine einen im Speziellen und das ist in diesem Jahr der Mai.

Kinderkram

Wohnen hier überhaupt Kinder?

In der Tat, eine berechtigte Frage. Nein, sie wurde mir noch nicht gestellt. Außer natürlich schon ganz oft von meiner inneren Stimme, vornehmlich als schlechtes Gewissen verkleidet. Und dennoch grenzt es förmlich an ein Wunder, dass mich noch kein Besucher irritiert auf die fehlenden Hinweise zweier vorhandener Kinder aufmerksam gemacht hat. Vielleicht liegt es daran, dass wir selten Besuch bekommen, außer von unseren Eltern oder ein paar polnischen Handwerkern, die in dem Altbau mal wieder etwas reparieren müssen. Handwerker fragen nicht nach nicht-vorhandenem Spielzeug. Und unsere Eltern halten sich vielleicht diskret zurück. Dennoch: Sollte man beim Betreten eines Hauses, in dem auch kleine Kinder leben, nicht augenblicklich über ein paar Legosteine und Spielzeugfiguren stolpern?

Mama-Momente

5 Aktivitäten, die introvertierte hochsensible Mütter im Frühling machen sollten

Knospen an den Bäumen entfalten ihre Pracht, die ersten Blumen stecken im Garten ihre Köpfe aus der Erde, die Tage werden wieder länger und ein Hauch Leichtigkeit liegt in der Luft. Es ist unverkennbar: Der Frühling kommt! Und mit ihm zahlreiche Möglichkeiten, den Tagen wieder mehr Leben zu geben. Speziell für die Introvertierten unter uns hochsensiblen Müttern habe ich hier fünf Erlebnisse zusammengetragen, die wir uns diesen Frühling auf keinen Fall entgehen lassen sollten (aber natürlich dürfen die Extrovertierten auch mitmachen)!

Gesellschaft

Kontaktverzeichnis für hochsensible Mütter ist online!

Hochsensible Mütter haben es oft schwer im Mamaalltag. Sie sind schneller gestresst und überreizt und werden von Nicht-Hochsensiblen aufgrund ihrer niedrigen Belastungsgrenze oft nicht verstanden. Wie gut täte es da, sich einmal mit anderen, überempfindlichen Müttern, auszutauschen! Aber wo findet man diese hochsensiblen Mütter, die ja leider nicht mit einem Schild, auf dem „Achtung, hochsensibel!“ steht, durch die Straßen laufen?

Mama-Momente

Die gestutzten Flügel

Manchmal befürchte ich, dich verloren zu haben. Ich versuche oft, mir dein Gesicht in Erinnerung zu rufen. Orte, an denen du gewesen bist, nicht nur mit deinem Körper, sondern auch mit deinem Herzen. Kannst du dich noch an den grandiosen Sternenhimmel erinnern, unter dem du standest, mitten in der Nacht auf dem weiten Feldacker? Du fühltest dich so klein und gleichzeitig verbunden mit allem. Oder als du auf dem runden Geburtstag deines Großvaters die Sonate von Vivaldi auf deiner Geige zum Besten gegeben hast. Du hattest so lange das schwierige Stück geübt und beim letzten Bogenstrich unter tosendem Applaus gemerkt wie perfekt dein Vortrag war. Du hast gespürt, wie leicht das Leben sich anfühlen kann. Das scheint lange her.

Mama-Momente

Fremdbestimmt auch ohne Kinder

„… und Christine nimmt Pippa!“ Tina* hatte uns gerade die Pferde für den heutigen Tag eingeteilt und ich machte mich mit Halfter auf den Weg zur Koppel, um die schwarze Stute zum Anbindebalken zu bringen, wo ich sie dann putzen und bereit für den Reitunterricht machen würde. Irgendwas war heute anders, das hatte ich bereits nach dem Aufwachen gemerkt. Es war Tag Sieben und somit der vorletzte Morgen meines achttägigen Reitseminars, das ich hier, weit weg von Zuhause, gebucht hatte. Acht Tage alleine. Ohne Mann, ohne Kinder, ohne meinen gewohnten Alltag. Und heute, an Tag Sieben, sollte ich mit einem Gefühl konfrontiert werden, das ich die letzten Jahre nur in einem anderen Zusammenhang gewohnt gewesen war.

Lebensfragen

Rückzug nach Innen durch Schweigen

Manchmal, da ruft sie förmlich nach mir: Stille, Hüterin von Wahrheit und Weisheit. Wenn der Trubel im Außen zu wild, die Welt da Draußen zu laut wird, dann sehne ich mich nach Rückzug, Ruhe und Geborgenheit. Ich glaube es ist kein Zufall, dass viele Hochsensible eine unstillbare Sehnsucht nach dieser Art der Ruhe verspüren. Die Hektik des Alltags, der Lärm einer Welt, in der es nur höher, schneller und weiter gibt, überfordert das überempfindliche Gemüt.

Mama-Momente

Urlaub vom Mamasein

An dieser Stelle verabschiede ich mich in meinen sehnlichst erwarteten Mama-Urlaub. Eine Woche ohne Mann und Kinder, stattdessen bin ich ab Samstag umgeben von Stallgeruch und werde die Welt beinahe rund um die Uhr vom Rücken der Pferde aus beobachten. Da ich nicht weiß, wie gut das WLAN-Netz vor Ort ausgebaut ist, kann ich nicht versprechen, dass neue Kommentare zeitnah freigeschaltet werden.