Im Dialog

„Denkst du, dass deine Kinder etwas von deinen Gefühlen merken?“ Mein Leser-Interview zum Thema Regretting Motherhood

Vor ein paar Wochen bekam ich einen Kommentar von einer Leserin zum Beitrag „Regretting Motherhood – Warum ich mir das Muttersein ganz anders vorgestellt hatte“. In dem Beitrag erkläre ich meinen Frust der Fremdbestimmtheit durch Kinder und dass ich mich so schwer mit der permanenten Forderung nach Aufmerksamkeit tue. Am Ende ihres Kommentars hatte mir die Leserin einige Fragen gestellt, bei denen ich ahnte, dass die Beantwortung dieser erstens länger dauern, zweitens den Rahmen der Kommentarfunktion sprengen würde und drittens die Antworten vielleicht auch andere Leserinnen interessieren könnte. Deshalb werde ich sie heute als Leser-Interview veröffentlichen, in der Hoffnung, dass die verspätete Antwort auch noch den Weg zur betreffenden Fragestellerin findet.

Im Dialog

Wie verläuft eine Psychotherapie für Mütter mit Gefühlschaos rund ums Wochenbett? Katharina aus Graz im Interview

Als ich nach der Geburt meines ersten Sohnes in ein tiefes Loch fiel, wusste ich nicht, wieso. Der Baby-Blues, der typische Heultag aufgrund hormoneller Veränderungen, hielt nun schon seit Wochen an, ich fühlte nur Leere und mich keinesfalls bereit für die Mutterrolle. Meine Hebamme speiste mich ab mit den Worten „Das wird schon wieder!“ und mein Frauenarzt war nicht der Typ Mensch, dem ich von meiner geheimsten Gefühlswelt, meiner Ablehnung gegenüber meines Kindes, erzählen wollte. Postpartale Depressionen sind leider immer noch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft. Und wenn eine junge Mutter daran erkrankt, benötigt sie dringend fachliche Hilfe und die Gewissheit, dass sie nicht alleine damit ist.

Im Dialog

Warum echte Mamas alles andere als perfekt sind – Mein Gastbeitrag für „Echte Mamas“

Als ich die Mail von Sara erhielt mit der Anfrage, ob ich für ihre Seite einen Gastbeitrag verfassen wolle, war ich sofort schwer begeistert. Nicht nur, weil ich so gerne schreibe und sich meine Hände auf der Tastatur eh viel wohler fühlen, als in Backhandschuhen oder an der Nähmaschine (ich besitze nicht mal Nadel und Faden), sondern auch, weil sich Saras Website und die dazugehörige Facebook-Gruppe „Echte Mamas“ nennt.

Im Dialog

„Ich nehme mir jeden Abend Zeit zum Danken.“ Ein tiefsinniger Liebster-Award

Um eines mal direkt klarzustellen: Ich kann mit Kettenbriefen genauso viel anfangen wie mit Backen oder Nähen: Nämlich gar nichts. Kettenbriefe, WhatsApp-Spiele, Blog-Stöckchen und mit was die Menschheit nicht noch alles derzeit so um sich wirft, sind wirklich nichts für mich, außer die reinste Zeitverschwendung. Ich habe eine Freundin, bei der nicht ein Tag vergeht, an dem sie mir nicht mindestens einen von diesem „Schicke diese Nachricht an mindestens elf weitere Personen oder du wirst die nächsten sieben Jahre Pech haben“-WhatsApp-Quatsch sendet. Wie gesagt, sie ist meine Freundin aus dem realen Leben. Nur deswegen kann ich ihr diese Liebesbekundungen gerade so verzeihen (und die Nachrichten gekonnt ignorieren). Und jetzt erhielt ich für meinen Mama-Blog bei Twitter eine Liebster-Award-Nominierung und mein erster Impuls war: „JUHU!“ Äh. Moment mal. Wie kommt das jetzt?

Im Dialog

Fragen und Antworten zum Impf-Beitrag

Villa Schaukelpferd-Klassiker


Zehn Mal so viele Besucher auf meinem Mama-Blog wie an jedem anderen Tag. Ein überraschter Administrator, der mich anruft und fragt, ob ich seinen Server zum Explodieren bringen wolle. Wie konnte das denn passieren? Ein Blick in den Kalender und ich wusste Bescheid: Dreijähriges Blogjubiläum, wie konnte ich das nur vergessen? Doch irgendetwas stimmte da nicht. Unter den Kommentaren fand ich nämlich viel Kritik und Unverständnis zwischen den Glückwünschen. Natürlich. Jetzt ging mir ein Licht auf. Alles Menschen, die etwas zum Thema Impfen zu sagen hatten. Ich freue mich, dass du und so viele andere den Weg auf meinen Blog gefunden haben, um etwas dazu zu sagen. Komm doch herein! Ich habe gerade frischen Kaffee aufgebrüht und wollte sowieso noch mal auf das Thema Impfen eingehen.

Im Dialog

„Gleiche Geschenke machen keinen Sinn!“ Ein Zwillingspapa im Interview

Villa Schaukelpferd-Klassiker


Heute feiern wir eine kleine Premiere auf meinem Blog. Nach fast drei Jahren pausenlosem Mama-Bla-Bla meldet sich in diesem Beitrag mal ein Vater zu Wort. Zwillingspapa Florian* (Name geändert) spricht im Interview ganz offen über den täglichen Alltag mit quirligen Jungs im Doppelpack und verrät, was das Leben mit Zwillingskindern so erfüllend macht.

Im Dialog

Deutschland und die Debatte um Regretting Motherhood – Mein Interview für die Rue89

Villa Schaukelpferd-Klassiker


Eigentlich klicke ich bei so was direkt auf den „Löschen“-Button. Emails, auf Englisch verfasst und mit ausländischem Absender wollen mir nämlich entweder blaue Pillen verkaufen oder sie verkünden mir eine millionenschwere Erbschaft in Bangladesh. Doch irgendetwas ließ mich noch einmal einen zweiten Blick auf den Inhalt der Mail werfen, die da den Weg in meinen virtuellen Blog-Briefkasten gefunden hatte. Vielleicht war es die Betreffzeile „Your text for a french journal“ (zu gut deutsch: Dein Text für eine französische Zeitschrift), die mich neugierig werden ließ.