Lebensfragen

Heimat – Ein Ort oder Gefühl?

Surreal, so wirkt das Meer auf mich an diesem Tag. Nicht mehr Heimat, aber auch nicht Urlaub, irgendwas dazwischen, so fühlt es sich an. Eine leichte Zerrissenheit macht sich in mir breit. Heute Morgen bin ich noch mitten im Wald aufgewacht und nun sitze ich plötzlich wieder an der großen Fensterfront des Indoor-Spielplatzes mit Blick direkt auf die wilde Nordsee. Da, wo ich viele Male in den letzten zwei Jahren saß und dachte, diese Gegend wäre das Ziel unserer Reise, denn unser Lebenstraum war es gewesen, die Kinder am Meer aufwachsen zu sehen. Bis zu dem Tag Ende letzten Jahres, an dem wir schweren Herzens entschieden, den Weg Richtung Heimat wieder anzutreten. Heimat – was ist das eigentlich? Und hat sie für mich nach fast 35 Jahren und sechs Umzügen überhaupt noch eine Bedeutung?

Lebensfragen

Die Kraft der Vergebung – Meine innere Reise als Teil der Bewältigung von Regretting Motherhood

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Ein bisschen nervös bin ich schon, während ich in meinem Lieblingssessel sitze und einen Blick auf die Uhr werfe. Noch fünf Minuten, dann starte ich eine Reise der ganz besonderen Art. Keine Urlaubsreise, auch kein Tagestrip entlang der Küste, ja, nicht mal mein Wohnzimmer muss ich für dieses Erlebnis verlassen. Und doch wird diese Reise unvergesslich werden und mein bisher größtes Geschenk an mich selbst. Ich werde eine innere Reise machen, um negative Gefühle in mir aufzudecken und am Ende den Menschen zu vergeben, die mir das meiste Leid in meiner Kindheit zugefügt haben. Zumindest ist das der Plan; ob meine inneren Anteile dazu bereit sind, wird sich noch zeigen. Und ich reise nicht alleine. Begleitet werde ich von Intuitionscoach Ulrike Gorissen, die mich durch die verschiedenen Stationen führen und mir weiterhelfen wird, wenn ich feststecke.

Lebensfragen

Für Familie und Besitz: Mehr Herz und Seele statt Distanz

Entrümpeln ist eines meiner Hobbys. Mich von unliebsamen Dingen zu trennen fällt mir nicht schwer. Nicht nur, dass Minimalismus und Zero Waste gerade voll im Trend sind und man daher in unzähligen Ratgebern und Lifestyle-Kolumnen mit dem bewussten Lebensstil der Nachhaltigkeit konfrontiert wird – was ich sehr schätze und gerne unterstütze, beispielsweise indem ich auf den gutriechenden Nagellackentferner verzichte, den es nur in einer Plastikflasche gibt und stattdessen die okay-duftende Variante im Glasfläschchen in den Einkaufskorb lege. Letztens bin ich sogar mit der kaputten Sandale meines Sohnes zum Schuster gegangen, statt wie früher üblich, direkt den Deckel der grauen Tonne zu öffnen und die Treter zu entsorgen. Die Reparatur kostete mich lediglich vier Euro, was nicht nur die Umwelt, sondern auch meinen Geldbeutel freute.

Mama-Momente

190 Ideen für deine Me-Time

Was machst du für dich, wenn du Zeit nur für dich alleine hast? Diese Frage stellte ich meinen Leserinnen in meinem letzten Rundbrief, mit dem Hintergrund, alle gesammelten Antworten zu einem großen Pool an Ideen für die nächste Me-Time, also die Zeit nur für dich alleine, auf „Pusteblumen für Mama“ zusammenzutragen und für alle hochsensiblen Mütter zugänglich zu machen. Damit wir gegenseitig von individuellen Ideen profitieren und daraus vielleicht etwas in unseren eigenen Alltag integrieren können. Mit der Flut an ausgefüllten Fragebögen, die daraufhin minütlich bei mir eintrafen, hatte ich wahrlich nicht gerechnet. So viele Frauen, die sich für meinen Blogbeitrag die wenige freie Zeit in ihrem Mama-Alltag nahmen, um mir von ihren persönlichen Auszeit-Highlights zu berichten – das berührte mich wirklich sehr! Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei jeder einzelnen Mutter bedanken. Allein das Lesen hat mich immer wieder zum Staunen, Lachen und in einzelnen Fällen auch zum Recherchieren von mir bis dato noch nie gehörten Aktivitäten gebracht!

Gesellschaft

Hochsensibel, freiheitsliebend schwanger: So gelingt der Start ins Muttersein leichter

(Info für dich vorab: Dieser Beitrag enthält unentgeltliche Werbung aufgrund der Verlinkung von gewerblichen Websites.)
Die schönste Zeit, seit ich Mutter bin, erlebte ich während meiner ersten Schwangerschaft. Voller Vorfreude auf das Leben zu Dritt ahnte ich noch nicht, welch schwere Zeiten einmal auf mich zukommen würden. Damals wusste ich weder etwas von meiner Hochsensibilität noch von meinem starken Bedürfnis nach Unabhängigkeit und Zeit für mich. Natürlich merkte ich, dass ich bereits als kinderlose Frau sehr sensibel reagierte und gerne viel Zeit alleine verbrachte, aber ich nahm naiverweise an, dass diese Empfindungen mit der Geburt des ersehnten Kindes ganz alleine wie von Zauberhand verschwinden würden. Als ob mit dem Kind automatisch ein dickeres Fell dazugeliefert würde und sich der Wunsch, jemals wieder etwas ohne den Nachwuchs machen zu wollen, in Luft auflöste.

Lebensfragen

Ist ab jetzt alles Friede, Freude, Eierkuchen?

Eine Mutter, die zuvor noch einen fast unhörbaren Seufzer des Unmuts hervorstieß, wenn das Wochenende nahte und nun mit einem Freudenschrei die Kinderzimmertüren aufreißt, um endlich zwei Tage am Stück mit ihren Kindern spielen zu können. Eine Mutter, die ohne Murren die Taschentuchfetzen aus Waschmaschine und nasser Wäsche befreit und dabei mit einem Lächeln auf den Lippen sagt: „So sind Kinder eben.“ Eine Mutter, die früher die Mutterrolle bereut hat und sich nun auf die Seite der zufrieden gurrenden Vollblutmamis geschlagen hat.

Lebensfragen

Im siebten Jahr Mamasein: Ich nehme die Mutterrolle an

„Es war einmal ein Vogel, der wünschte sich nichts sehnlicher als zwei Küken. Eines Tages fand er zwei Eier in seinem Nest. Nacheinander brütete er sie aus. Aber als die Küken geschlüpft waren, da legte sich ein Käfig über die kleine Vogelfamilie und mit ihm eine große Schwere. Wo vorher Gezwitscher und Vogelgesang vernehmbar war, herrschte nun Traurigkeit und Entsetzen. Der Vogel empfand plötzlich eine große Wehmut. Der Käfig hielt ihn gefangen und seine Freiheit schien dahin. Er rüttelte so fest er konnte an den Käfigstäben, kämpfte wie besessen, aber er fand keinen Ausweg, keine Tür, die ihm das Glück der Freiheit wiederbringen konnte.

Mama-Momente

5 Aktivitäten, die introvertierte hochsensible Mütter im Frühling machen sollten

Knospen an den Bäumen entfalten ihre Pracht, die ersten Blumen stecken im Garten ihre Köpfe aus der Erde, die Tage werden wieder länger und ein Hauch Leichtigkeit liegt in der Luft. Es ist unverkennbar: Der Frühling kommt! Und mit ihm zahlreiche Möglichkeiten, den Tagen wieder mehr Leben zu geben. Speziell für die Introvertierten unter uns hochsensiblen Müttern habe ich hier fünf Erlebnisse zusammengetragen, die wir uns diesen Frühling auf keinen Fall entgehen lassen sollten (aber natürlich dürfen die Extrovertierten auch mitmachen)!

Gesellschaft

Kontaktverzeichnis für hochsensible Mütter ist online!

Hochsensible Mütter haben es oft schwer im Mamaalltag. Sie sind schneller gestresst und überreizt und werden von Nicht-Hochsensiblen aufgrund ihrer niedrigen Belastungsgrenze oft nicht verstanden. Wie gut täte es da, sich einmal mit anderen, überempfindlichen Müttern, auszutauschen! Aber wo findet man diese hochsensiblen Mütter, die ja leider nicht mit einem Schild, auf dem „Achtung, hochsensibel!“ steht, durch die Straßen laufen?

Mama-Momente

Heilenden Ausgleich erfahren in der Natur

Ich wachte auf und spürte, dass etwas anders war als sonst. Meine Gedanken hatten sich verlangsamt, genauso wie meine Bewegungen. Von Außen nicht sichtbar, aber ich merkte deutlich den Unterschied. Ich fühlte mich sanft eingehüllt wie in einer Blase und dennoch gleichzeitig mit allem verbunden. Ein angenehmes Gefühl, keine Frage, und ich kuschelte mich noch einmal unter meine Decke, ließ mich noch einmal vom Schlaf einlullen. Dünnhäutig, das war das erste Wort, das mir dazu einfiel, aber diesmal nicht im Negativen.