Über mich

Sei lieb gegrüßt, schön, dass du da bist, auf meinem Mama-Blog für hochsensible Mütter. Mein Name ist Christine, ich bin 32 Jahre alt, hochsensibel, mit Meeresfrüchten bestechlich und immer auf der Suche nach einer warmen Wolldecke. Mit meinem Mann und meinen beiden Jungen Maxi (5) und Mini (4) wohne ich an der schönen deutschen Nordseeküste, zwischen Schafen, Strand und Schietwetter. Momentan befinde ich mich in Elternzeit.

Dass ich zu den hochsensiblen Menschen zähle, habe ich vor vier Jahren eher durch Zufall über einen TV-Bericht zu diesem Thema erfahren. Endlich gab es eine Erklärung für meine „Dünnhäutigkeit“, die ich zuvor oft als lästig wahrgenommen hatte. Ich halte mich nicht gerne in großen Menschenansammlungen auf, denke manchmal noch Stunden später über den Kommentar meiner Nachbarin nach und gerate bei Multitasking massiv unter Stress. Seit ich Mutter bin, tritt dieser Wesenszug der Hochsensibilität bei mir extrem hervor. Für mich ist es eine logische Schlussfolgerung, dass ich, aufgrund ständiger Reizüberflutung im Zusammensein mit den Kindern, viel Zeit und Rückzugsmöglichkeiten für mich benötige.

Kommt dies in meinem Alltag zu kurz, empfinde ich die Mutterrolle wie ein Gefängnis. Dann wünsche ich mir, einfach wieder „Ich“ sein zu dürfen und mein Leben ohne Kinder zurück, obwohl ich sie so sehr liebe.

Angefangen mit dem Bloggen habe ich 2013, nach der Geburt meines Jüngsten. Ursprünglich hieß mein Blog „Villa Schaukelpferd“. Du kannst die alten Beiträge auf den hinteren Seiten jederzeit nachlesen. Das Schreiben an sich macht mich schon glücklich, aber vor allem hilft es mir, stressige Momente mit den Kindern zu verarbeiten. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, das habe ich vor allem in der langen Zeit meiner postpartalen Depressionen gemerkt. Aber auch heute benötige ich noch viel Zeit für mich neben dem Mamasein.

An wen ist dieser Blog gerichtet?

„Pusteblumen für Mama“ ist ein Mama-Blog für alle Mütter, die herausgefunden haben, dass neben ihrer Mutterrolle auch noch eine Frau in ihnen steckt, die Zeit für sich alleine braucht. Ein Blog für dich, wenn dich das schlechte Gewissen plagt, weil du in deiner Mutterrolle nicht so aufgehst, wie du es dir vorher ausgemalt hattest. Ein Blog für dich, wenn du dir das Mamasein irgendwie leichter vorgestellt hattest. Wenn du unter deiner neuen Verantwortung für einen kleinen Erdenbürger leidest, vielleicht sogar depressiv geworden bist. Ein Blog für dich, wenn du auch mal wütend oder eifersüchtig auf dein eigenes Kind bist und dich deswegen schlecht fühlst. Ein Blog für hochsensible Mütter.

Was bedeutet der Blogname „Pusteblumen für Mama“?

Ich suchte etwas Zartes, Sensibles als Blognamen und irgendwann ging mir plötzlich „Pusteblumen für Mama“ durch den Kopf. Wie eine leichte Pusteblume, die einer Mutter ihre schweren Gedanken davonträgt, sobald diese ihren Wunsch formuliert hat und ihn mithilfe der Schirmchen davonpustet.

Gerade die hochsensible Mutter benötigt viel Raum für Selbstbestimmtheit, um als Frau in ihrer Mutterrolle nicht unterzugehen. Zu oft ist sie durch ihre Kinder fremdbestimmt, muss ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückstecken. In meiner Rubrik „Pusteblumen“ sammle ich deshalb die kleinen Momente am Tag, die mir ganz alleine gehören und an denen ich mich erfreuen kann, weil sie mir Kraft geben, dem nächsten Wutanfall meines Sohnes zu begegnen oder den Geschwisterstreit um die letzte Wurst beim Abendbrot auszuhalten. Du bist sehr herzlich dazu eingeladen, deine „Ich“-Momente unter dem Hashtag #meinepusteblume mitzutwittern.

Wo kann man noch mehr von mir lesen?

Seit 2013 schreibe ich nun Texte von Mutter zu Mutter. Da scheint es nur eine logische Konsequenz zu sein, dass ich mein Gedankengut auch über dem Tellerrand hinaus platzieren darf. Selbstverständlich war und ist es für mich jedoch nicht, weshalb ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei all denen bedanken möchte, die meinen Beiträgen Raum gegeben und sie somit für noch mehr Leserinnen zugänglich gemacht haben.

Huffington Post: Beiträge „Mein Brief an Mütter mit Wochenbettdepression„, „Warum es für mich so schwer ist, mit meinen Kindern unter einem Dach zu leben“ (Juli 2017)

Checkmama: Mama der Woche (Juni 2017)

Echte Mamas: Warum echte Mamas alles andere als perfekt sind (März 2017)

Öko-Hippie-Rabenmütter: Hochsensible Mütter im Interview (Januar 2017)

Frühlingskindermama: Von der „Villa Schaukelpferd“ zu „Pusteblumen für Mama“ (Interview zum neuen Blogkonzept, November 2016)

Unter meinem alten Blognamen „Villa Schaukelpferd“ finden sich folgende Gastbeiträge, Interviews oder Auszeichnungen:

Öko-Hippie-Rabenmütter: Rabenmütter erzählen von Vorurteilen, Bewertung und unperfekten Vorbildern (Gastbeitrag, August 2016)

L’OBS avec Rue89: Regretter d’être mère (Zeitungsartikel zur „Regretting Motherhood“-Debatte, auf Französisch, Juli 2016)

Scoyo Eltern! Magazin: Blogger des Monats Mai 2016 (Beitrag „Will unsere Gesellschaft das perfekte Kind?“, Mai 2016)

Allerlei Themen: Wochenbett – Babyblues und Depression (Interview, August 2015)

Brigitte Mom: Blogliebling (Beitrag: „Hilfe, mein Kind will nicht kuscheln“)