Mama-Momente

Neues Jahr, neues Babyglück?

Villa Schaukelpferd-Klassiker


Ich las die aktuellen Twitter-Beiträge durch und blieb bei einem von „Mama on the Rocks“ hängen. Ob mal bitte all diejenigen Frauen unter uns die Hand heben könnten, die aktuell nicht schwanger seien, sie sammle gerade für eine Blogparade. Meine Finger tippten schneller die Antwort, als ich mit meinem Kopf hinterherkam. Nicht nur virtuell riss ich beide Hände in die Höhe, vielleicht, um Mutter Natur, falls sie gerade zum Fenster reinschaute, ein deutliches Signal zu setzen, dass hier derzeit kein Kinderwunsch vorliegt. Ich korrigierte: Nein, nicht derzeit; gar nicht mehr. Kein Babybauch, keine Wiege, keine Windeltorten. Immerhin begann ich gerade erst wieder, meinem Leben mehr ICH zu verleihen. 2016 begann mein viertes Jahr Muttersein und ich hatte nicht vor, all das noch einmal zu wiederholen.

Mama-Momente

Oh du fröhliche? Wenn die Kindergartenferien zur Belastungsprobe werden

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Ich stand in der Küche und spürte deutlich meinen Puls. Jetzt bloß nicht schon die Nerven verlieren, dachte ich bei mir. Schließlich zeigte die Uhr gerade mal halb Neun, der Mann war nicht mal dreißig Minuten aus dem Haus. Und trotzdem spürte ich diese Unruhe. Eine Unruhe um mich herum in Form zweier aufgedrehter Kleinkinder, die ihren ersten gemeinsamen, freien Kindergartentag zuhause verbrachten. Aber das war nicht die Unruhe, die mir Sorgen bereitete. Die andere verspürte ich in mir drin, was weitaus unangenehmer war, zeigte es mir doch, wie unausgeglichen ich schon in den Tag startete. Drei Wochen Weihnachtsferien. Drei Wochen, in denen die Kindergartentore geschlossen blieben. Drei Wochen, die in mir eine leichte Panik auslösten. Und heute war erst der Anfang.

Mama-Momente

Heute ist: Murmeltiertag!

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Kennst du den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray in der Hauptrolle, in der er als zynischer TV-Wetteransager in einer Zeitschleife festsitzt und ein und denselben Tag immer und immer wieder erlebt? Genauso fühle ich mich derzeit. Nur ohne Murmeltier und mit täglich wechselndem Wetter. Aber ansonsten spielt sich hier immer das gleiche Szenario ab:

Lebensfragen

Will man als Mama jede Sekunde mit seinem Kind verbringen?

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„Ist das wahr, Christine? Möchte man nach der Geburt wirklich keine Sekunde mehr ohne sein Kind verbringen?“ Peng, da war sie wieder. Eine der vielen Fragen, die so selbstverständlich und häufig gestellt werden wie die Frage, ob Nutella mit oder ohne Butter auf dem Brot besser schmeckt. Eine Frage, die, wie mir schien, jede Mutter mit einem jauchzenden „Ja natürlich!“ beantworten und damit der fragenden Person ein beruhigendes Lächeln auf die Lippen zaubern würde. Jede Mutter außer mir, wie mir in diesem Moment wieder durch den Kopf ging.

Mama-Momente

Wann ist endlich wieder Montag?

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Kannst du dich noch daran erinnern, wie deine Wochenenden und Feiertage ohne Kinder aussahen? Um es dir leichter zu machen, gebe ich dir drei Antwortmöglichkeiten.
a) Na wie wohl? Ausschlafen bis 12h, Frühstück im Bett, danach auf die Couch zum Lesen/Fernsehen/Herumgammeln, um spätabends mit bestellter Pizza wieder ins Bett zu stolpern
b) Kann ich mich nicht mehr dran erinnern. Feiertag? Ausschlafen? Herumgammeln? Was war das noch mal?
c) Eigentlich hat sich nichts verändert, außer, dass die Kinder dabei mitmachen.

Solltest du Antwort c) angekreuzt haben, kann ich dich nur beglückwünschen und neidvoll rüberschielen. Allen Anderen sei verraten, dass sie nicht alleine sind.

Lebensfragen

Regretting Motherhood? Ja, ich bereue die Mutterrolle!

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Eines war von Anfang an klar: Ich wollte Mutter werden, um mit meinem Mann eine richtige Familie zu gründen. Ich wollte gut für meine Kinder sorgen und immer für sie da sein, wenn sie mich brauchen. Ich nahm bewusst die große Verantwortung in Kauf, die Kinder und deren Erziehung mit sich nachtragen. Ich wählte die Mutterrolle völlig überzeugt, auch in dem Bewusstsein, dass es ebenso fröhliche wie anstrengende und stressige Tage geben würde. Ich wollte Mutter werden, um meinem Leben mehr Sinn zu geben. Ich wollte nicht Mutter werden, um mein Leben als Mutter zu bereuen. Aber genau das ist passiert.

Lebensfragen

Hotel Mama – immer geöffnet?

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Die Postkarte auf dem Foto kennst du bestimmt. Okay, diese Postkarte speziell vielleicht nicht, aber den Ausdruck vom Hotel Mama. Ein Spruch, der im Allgemeinen als Anerkennung für Mütter gedacht ist, die sich Tag und Nacht um ihre Kinder kümmern, ihnen auf Wunsch täglich Fischstäbchen zum Mittag braten, dreimal die Woche zum Ballett fahren und die Anlaufstelle für alle kleinen und größeren Kindersorgen sind. Im negativen Fall wird das Hotel Mama zu einem jahrelangen Dauerzustand, in dem Mütter ihren Kindern auch dann noch die Wäsche waschen, wenn diese bereits ausgezogen und längst Besitzer einer eigenen Waschmaschine sind. Solch eine Mutter werde ich allein aus Faulheit Protest heraus hoffentlich nicht werden.

Mama-Momente

Tage, an denen die Nerven blank liegen

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Das Schildchen vom Teebeutel, das in dem Moment abreißt, wenn das kochende Teewasser die Tasse berührt. Die vergessene Brille im Auto, mit dem der Mann bereits wieder unterwegs ist. Das lauwarme Fußbad, von dem man dachte, es sei schön heiß. Die Jeans, die man vergessen hat, vor besagtem Fußbad weit genug hochzukrempeln.