Über mich. Tausend Fragen Teil 5 (Frage 400-499)

1000 Fragen an mich selbst

Wer bin ich, Christine, eigentlich hinter meiner Mutterrolle? In Anlehnung an Johannas Experiment auf ihrer Seite Pinkepank notiere hier Teil 5 meiner Gedanken zu den 1000 Fragen aus der Zeitschrift „Flow“. Für dich, um mich ein bisschen näher kennenzulernen. Für mich, um nicht zu vergessen, dass es noch ein Ich hinter der kochenden, Sachen-hinterhertragenden, Ausflüge-organisierenden Mama gibt. Nachmachen ist absolut empfehlenswert! Vielleicht magst du mir per Mail von deinen Gedanken erzählen?

400. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?

Bei unvollständigen Sätzen der Kinder: „Kann ich mal die Salami?“ „Können wir heute Abend noch eine Geschichte?“ „Ist heute Joghurt?“

401. Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist?

Ich denke an alles Mögliche, wenn ich frustriert bin, aber nicht ans Essen. Ansonsten kann man mich jederzeit mit Chips hinterm Ofen hervorlocken.

402. Hast du mal was Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt?

Nur in Uri-Geller-Shows und sonstigen Fernseh-Spektakeln.

403. Welche Herausforderung musst du noch bestehen?

Das sonntägliche Frühstück überstehen, inklusive Nutella-beschmierten Händen, herumliegender Eier-Matsche, schmatzenden Kindern, pupsenden Kindern und am Ende das Schlachtfeld beseitigen OHNE mit der Wimper zu zucken. Ich scheitere jedes Mal.

404. Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst?

Meine engste Familie.

405. Was ist kleines Glück für dich?

Das Lächeln einer fremden Person. Die Nachbarskatze, die sich streicheln lässt. Der Donnerknall, den meine Kinder nicht hören.

406. Tust du manchmal etwas aus Mitleid?

Eher aus Mitgefühl, bzw. Nächstenliebe. Dem Obdachlose etwas Kleingeld in den Pappbecher werfen (den ohne Kaffee) zum Beispiel.

407. Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?

Das kommt bei uns immer mal wieder vor. Mein Mann und ich spielen dann gerne Carcassonne, ein Gesellschaftsspiel, trinken dabei Wein (oder mal ein Glas Whiskey) und reden über dies und das.

408. Bist du gut in deinem Beruf?

Ich bin gelernte Hotelfachfrau und habe meinen Job immer leidenschaftlich ausgeführt. Heute als reine Hausfrau ächze ich bereits, wenn ich mehr als eine Bettdecke neu beziehen muss. So viel dazu.

409. Wen bewunderst du?

Menschen, die sich uneigennützig bzw. unerbittlich für eine bessere Welt stark machen: Der Vermieter, der aus Nächstenliebe die Miete nicht erhöht. Die alleinerziehende Bloggerin, die trotz Gegenwind für Toleranz und Vereinbarkeit kämpft. Der Jugendliche, der -ganz uncool- seinen Müll in die Hosentasche steckt, statt ihn, wie seine Kumpels, achtlos auf den Weg zu werfen.

410. Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest?

Wann immer ich daran denke, lächle ich. Hebt sofort die Stimmung. Siehste!

411. Was überspringst du in der Zeitung?

Den Sportteil.

412. Was machst du, wenn du graue Haare bekommst?

Angucken, laut loslachen und anschließend meinem Mann zeigen. Damit ich einen Zeugen für das unfassbare Geschehen habe.

413. Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?

Ich habe es bislang geschafft, diesem Social-Media-Kanal fern zu bleiben. Ansonsten hätte man sicher meine selbstgemachte Pesto-Sauce von heute Mittag dort entdeckt. Jetzt weißt du, warum mich auf Instagram niemand vermisst.

414. Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?

Bei Schneeballschlachten lieber hinten.

415. Wie oft lackierst du dir die Nägel?

Immer, sobald der letzte Nagellack abblättert, aber mindestens einmal in der Woche seit etwa zwanzig Jahren. Wow, es scheint mein längstes Hobby zu sein!

416. Bei welchen Nachrichten hörst du weg?

Bei Nachrichten nicht. Aber bei Werbung schalte ich aus (Autoradio) oder spule vor (Time-Shift am Fernseher – Live gucken lohnt sich nicht mehr, seit es die Spulfunktion (bzw. Kinder) gibt).

417. Bei welcher TV-Sendung würdest du gerne mitwirken?

Sturm der Liebe.

418. Womit belegst du dein Brot am liebsten?

Mit Herzhaftem wie Leberwurst oder Stinkekäse.

419. Was ist deine größte Schwäche?

Frische Krabbenbrötchen.

420. Wie kumpelhaft bist du?

Kann mir noch mal Jemand erklären, was ein Kumpel können muss?

421. Welches Ritual hast du beim Duschen?

Erst Haare waschen, dann einseifen, dann abduschen. Ich weiß, total verrückt!

422. Wie gefährlich ist deine Arbeit?

Als Hausfrau kann man sich schon mal böse den Kopf an der Dunstabzugshaube stoßen. Also vom Gefährlichkeitsfaktor ganz dicht dran am Sprengmeister oder Journalist in Syrien.

423. Welchen Kinofilm hast du sehr genossen?

Der Pferdeflüsterer.

424. Welches Brettspiel magst du am liebsten?

Da „Carcassonne“ kein klassisches Brettspiel ist, wähle ich Monopoly. Kennt noch Jemand „Traumtelefon“ mit den komischen Sonnyboys, die man mit dem pinken Plastiktelefon anrufen musste? Kommt mir gerade in den Sinn; meine Freundin hatte es früher. Nein, muss man nicht kennen.

425. Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt?

Meiner Mutter. Aus unserer Urlaubsregion hier zuhause.

426. Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten?

So pauschal kann ich das nicht beantworten. Mit den einen kann ich enger, mit den anderen besser lockerer.

427. Wann hast du das letzte Mal in ein Mikrophon gesprochen?

Vor ein paar Wochen. Es waren die Aufnahmen für Kristina Schippling’s TV-Dokumentation zum Thema Regretting Motherhood.

428. Hast du gelegentlich Freizeitspaß?

Ständig!

429. Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages?

Alle Alben von „The Corrs“ bei Spotify rauf und runter gehört, ein Teelicht-Glas verziert, mit Sohn Mini einen schönen Abend gehabt (Sohn Maxi ist gerade im Urlaub bei Omi).

430. Machst du manchmal einen Mittagsschlaf?

Manchmal? So gut wie immer.

431. Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird?

Unser (also auch mein) Ego wünscht sich das ständig. Darüber hinaus glaube ich, dass es viel wichtiger ist, sich selbst nicht immer so wichtig zu nehmen und zu erkennen, dass andere Meinungen und Wahrheiten genau soviel Wert besitzen. Es geht viel seltener darum, wer Recht hat, als wir annehmen.

432. Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?

So weit bin ich noch gar nicht. Ich versuche immer noch, mich selbst zu enträtseln.

433. Kannst du dich gut beschäftigen?

Viel zu gut. Vor allem kann ich mich super von der Gegenwart ablenken. Ich versuche immer mehr, auch das Nichtstun in den Fokus zu stellen und achtsam einfach zu sein, ohne dabei über etwas nachdenken zu müssen oder mit den Händen irgendetwas Produktives zu tun.

434. Kannst du Dinge leicht von dir abschütten?

Es gelingt mir leichter, wenn ich den inneren Abstand dazu habe.

435. Wie voll ist dein Bücherregal?

Ich besitze nicht mal eins. Für die paar Bücher lohnt es sich nicht, die befinden sich hinter der linken Tür der Hemnes-Kommode. Ich besitze nur meine absoluten Lieblingsbücher (meist Ratgeber), die anderen Gelesenen haben ihren Platz in einem öffentlichen Bücherschrank gefunden. Ich liebe es vielmehr, in der großen Bibliothek zu stöbern und mir für ein paar Wochen ein Buch auszuleihen, ohne es zu meinem eigenen Staubfänger machen zu müssen.

436. Bist du mit deiner Handschrift zufrieden?

Ich habe mich damit arrangiert. Hässlich ist sie nicht. Aber seit ich schreiben kann habe ich immer mal wieder meine Handschrift geändert. Mit jeder Freundin, die cooler schreiben konnte, habe ich die Schrift genau an ihre Schrift angeglichen. Mal musste es besonders geschnörkelt sein, mal nur Druckbuchstaben und als ich endlich eine bequeme Handschrift für mich gefunden hatte, klärte mich meine Mutter auf, dass eine extreme Schräglage nach Links auf einen schüchternen und unsicheren Menschen rückzuführen sei. Da hatte ich dann den Salat. Heute bin ich bei einem „hochgewachsenen, geraden Krickelkrakel“ angelangt. Für den Einkaufszettel reicht‘s!

437. Können deine Hände machen, was dein Kopf will?

Beim Bloggen funktioniert es Gott sei Dank noch!

438. Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel?

Morgens und abends und jedes Mal nach dem Händewaschen. Oder wenn ich mir im Vorbeilaufen spontan zugrinse.

439. Klagst du schnell über körperliche Beschwerden?

Ja und ich finde das auch wichtig, die Signale seines Körpers frühzeitig ernst zu nehmen!

440. Klickst du auf Facebook manchmal auf „gefällt mir“, obwohl du anderer Meinung bist?

Da Facebook für mich ein ganz langweiliger Ort ist, auf dem ich nur zur Verbreitung meiner Blogbeiträge zu finden bin, kann dies gar nicht passieren. Wahrscheinlich verpasse ich viel zu viele gute Beiträge und ich entschuldige mich an dieser Stelle bei meinen Bloggerkolleginnen ganz herzlich, dass sie bisher immer glauben mussten, man könnte meinen positiven Daumen mit nichts hinterm Ofen hervorlocken.

441. Wie persönlich ist deine Einrichtung?

Ich schnitze meine Möbel noch nicht selbst, ansonsten verpasse ich denen, die noch nicht Weiß sind, einen entsprechenden Anstrich. Ich lasse nur Möbel und Dekogegenstände in mein Haus, die genau zu meinem (persönlichen) Stil passen, selbst, wenn es nicht dem Trend entspricht.

442. Welchen Songtext hast du jahrelang verkehrt gesungen?

Rolf Zuckowski’s „Es schneit“. An der Stelle, an der es heißt „die Welt sieht wie gepudert aus“ habe ich als Kind immer gegröhlt: „die Welt sieht wie gebudet aus.“

443. Würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch, wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?

Ich glaube das ist der Lauf des Lebens. Es geht immer auf und ab, auf und ab,… Wir können nur lernen, das als gegeben zu akzeptieren.

444. Mit wem hattest du vor Kurzem ein gutes Gespräch?

Gestern Abend erst mit meinem inneren Kind. Es ist schön zu erfahren, wieviel Weisheit bereits in uns steckt. Wir müssen lediglich lernen, (auf) unsere innere Stimme zu hören.

445. Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?

Tee. Morgens schwarz, tagsüber Kräutertees und abends ganz langweilig auch mal Fencheltee.

446. Welches Lied hast du zuletzt gesungen?

„Weißt du wieviel Sternlein stehen?“ gestern Abend im Bett meines Sohnes.

447. Kannst du über dich selbst lachen?

Es ist viel angenehmer, als über sich selbst zu meckern. Und lustiger obendrauf.

448. Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?

Ich stehe nicht so auf Kopfmassagen, das verträgt meine Frisur nicht. Ich mag keine fremden Hände auf meinem Kopf.

449. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?

Ausschlafen, Frühstück mit Brötchen und weichgekochtem Ei (am Tisch, bloß nicht im Bett!), anschließend spielen die Kinder miteinander, während wir Erwachsenen uns noch bei einer Tasse Kaffee unterhalten. Klappt zum Glück immer öfter! Bis auf das Ausschlafen…

450. Machst du manchmal ganz alleine einen langen Spaziergang?

Ja sehr gerne sogar! Am liebsten hinterm Deich.

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?

Zum 5. Geburtstag meines Sohnes Maxi. Das Fotoalbum war ein Geschenk für ihn und ist fünf Minuten vor Mitternacht fertig geworden. Reingefeiert haben wir trotzdem nicht.

452. Worüber hast du vor Kurzem deine Meinung geändert?

Ohne Grund neue Klamotten zu kaufen. Ich möchte bewusst nachhaltiger leben und auch mit weniger auskommen. Wenn ich wirklich mal neue Kleidung brauche, möchte ich sie Second-Hand erstehen. Außer Socken und Unterwäsche.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?

Letztens, als die Verwandten meines Mannes zu Besuch kamen.

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?

Mein Modell ist es nicht. Ich glaube auch, dass der Begriff für die Praktizierenden eine Ausrede ist, sich nicht an Verbindlichkeiten und Werte einer Beziehung halten zu müssen. Jemanden jahrelang die Treue zu halten, bzw. zu akzeptieren, dass nicht alle Bedürfnisse vom Partner erfüllt werden können, ist heutzutage fast schon eine Kunst. Wir wollen alles und zwar sofort. Ob in der Beziehung oder im alltäglichen Konsum. Keiner mag mehr auf irgendetwas verzichten wollen oder reduzierter leben. Wir sind schon an den Überfluss gewöhnt. Dabei verpasst man meiner Meinung nach eine Menge. Vor allem die Festigkeit und das Vertrauen in einer Beziehung.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?

Therapie für alle!

456. Was würdest du mit einer Million Franken tun?

Sie in Euro umtauschen.

457. Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?

Meine Kuscheltiere hatten immer einfallslose Namen, wenn überhaupt! Außer meine Puppe Anna, die meine gesamte Kindheit begleitet hat. Meine Kinder haben anscheinend das Gen geerbt, simple Namen zu verteilen. Der Teddy meines Großen heißt „Teddy“ und der Hase meines Jüngsten trägt den Namen „Hasi“.

458. Was war deine weiteste Reise?

Meine Flitterwochen letztes Jahr gingen nach Sardinien. So weit muss es nicht nochmal werden.

459. In welcher Haltung schläfst du am besten?

Ich bin ein Seitenschläfer, der morgens auf dem Rücken aufwacht. Bauch geht gar nicht.

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?

In erster Linie zu meinem Mann.

461. Für wen bist du eine Inspirationsquelle?

Inzwischen hoffe ich für die eine oder andere freiheitsliebende Mutter, die auf meinen Blog trifft und sich unsicher ist, ob sie egoistisch genug sein darf, auf ihre Bedürfnisse zu hören.

462. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang beobachtet?

Vielleicht ist es gar nicht so lange her, aber ich erinnere mich genau an den Ostersonntag in meiner Kindheit, an dem meine Mutter und ich im Dunkeln losgezogen sind, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem höchsten Punkt des Berges unserer Gegend zu stehen.

463. Wie hoch war das höchste Gebäude, das du je besucht hast?

Möglicherweise war es der Eiffelturm in Paris. Zumindest kann ich mich an jede einzelne Treppenstufe erinnern, da wir aus Kostengründen auf die Fahrt im Aufzug verzichtet hatten.

464. Können andere auf dich bauen?

Zumindest versuche ich nur das zu versprechen, was ich auch halten kann.

465. Was ist das Verrückteste, das du jemals getan hast?

Als Kind bin ich an einem Wintermorgen mit Nachthemd barfuß über den verschneiten Balkon gelaufen. Als Jugendliche habe ich auf einer Segelfreizeit beim Schachspielen um den Küchendienst gewettet und leider knapp verloren. Ich musste am nächsten Tag für die dreißig-köpfige Besatzung Brote mit dem Küchenmesser schneiden und anschließend den Abwasch per Hand erledigen. Anfang dieses Jahres habe ich für die Besichtigung meines Traumautos eine Fahrt von 200km auf mich genommen und den Wagen nach zehn Minuten Probefahrt gekauft.

466. Kaufst du häufig etwas Neues zum Anziehen?

Ich war nie die Shopping-Queen. Ansonsten siehe Frage 452.

467. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Was bin ich froh, dass ich beides in ausreichendem Maß besitze ;-) Mal davon abgesehen, dass die schönsten Menschen nachweislich nicht die Glücklichsten sind und man als Mutter sowieso Abstriche machen muss (ich sage nur Schwangerschaftsstreifen oder Babykotze auf der Bluse), würde ich auch diese nicht eintauschen wollen.

468. Weißt du, ob du jemals einen heimlichen Verehrer hattest?

Mit Sicherheit kann ich es nicht sagen, dafür hat er es ja vor mir verheimlicht, aber ich glaube ja.

469. Welches Schmuckstück trägst du am liebsten?

Meinen Ehering und die Perlenohrringe zähle ich jetzt mal nicht dazu, die gehören zum festen Inventar. Mein derzeitiges Lieblingsteil ist ein roséfarbenes Armband mit Muschel und Seestern als Anhänger.

470. Was würdest du dein zukünftiges Ich fragen wollen?

Gar nichts. Ich möchte nicht in die Zukunft blicken können.

471. Würdest du bei deinem Partner bleiben, wenn deine Umgebung ihn ablehnen würde?

Auf jeden Fall! Notfalls würden wir in die Knüste ziehen, wo keine Umgebung mehr stören könnte.

472. Wann hast du zuletzt etwas gebacken?

Letzten Mittwoch habe ich mit meinem Sohn Kekse gebacken. Ansonsten backe ich nicht. Ich besitze nicht mal eine Kuchenform.

473. Für welche Gelegenheit warst du zuletzt schick angezogen?

Im Sommer zu einer Hochzeitsfeier.

474. Welche Redensart magst du am liebsten?

„Es sieht aus wie bei Hempels unterm Sofa.“ Nur bitte nicht bei mir zuhause.

475. Was ist auf dem Foto zu sehen, das du als letztes aufgenommen hast?

Der Mast eines Segelschiffs.

476. Findest du es wichtig, an besonderen Jahrestagen innezuhalten?

Ich finde es wichtig, nicht zu vergessen. Das bedeutet nicht, dass ich an den Tagen gleich eine Schweigeminute einlegen muss.

477. Was würdest du in einen Guckkasten kleben?

Ein Foto vom Sylter Strand, das ich bei unserem letzten Besuch dort gemacht habe.

478. Welche Cremes verwendest du?

Lediglich morgens eine Gesichtscreme WELEDA für sensible Haut und eine Bodylotion von VANDINI ab und zu.

479. Wärst du gern körperlich stärker?

Damit ich beim nächsten Umzug mehr Kisten schleppen dürfte? Nein danke. Aber gegen ein bisschen mehr Kondition hätte ich nichts. Wie? Von nichts kommt nichts? Na dann halt nicht.

480. Findest du, dass jeder Tag zählt?

Ich bin auf jeden Fall eine von denen, die sprichwörtlich gesehen einen Tag vorm Weltuntergang noch ein Bäumchen pflanzen würde!

481. Bei welcher Fernsehsendung schaltest du sofort um?

Der Bachelor, Big Brother, Adam sucht Eva, niveauloser Sender sucht abgestumpfte Zuschauer… Ich kann aber auch anders: Bei „Schwiegertochter gesucht“ schalte ich tatsächlich ein.

482. Wann hast du zuletzt jemandem vorgelesen?

Jeden Abend meinen Söhnen im Bett, also gestern erst.

483. Bist du gut im Small Talk?

Ich kann es, ich mag es aber nicht.

484. Welche Nachricht hat dich in letzter Zeit stark berührt?

Die Nachricht, dass RWE durch das Oberverwaltungsgericht erst einmal für zwei Jahre gestoppt wurde, sinnlos weiter den Hambacher Forst zu roden.

485. Welche Sprache würdest du gerne gut beherrschen?

Mein Englisch ist noch ausbaufähig.

486. Kannst du Kaugummiblasen machen?

Gibt es Jemanden, der das nicht kann??

487. Welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Es ist nicht mein Kindergeburtstag, an dem meine Schwester und ich nachts um Drei heimlich die Geschenke geöffnet und ausprobiert haben, die da von meiner Mutter schon so hübsch für den nächsten Morgen auf dem Wohnzimmertisch aufgebahrt standen, obwohl mir der Moment noch lebhaft in Erinnerung ist. Vor allem, als meine Mutter plötzlich in der Tür stand…
Mein schönster Geburtstag hat tatsächlich dieses Jahr stattgefunden. Mein Mann hatte sich frei genommen, es war herrlichstes Wetter, mittags war ich mit meiner Freundin Essen und die Kinder haben kaum Theater gemacht. Was will man mehr?

488. Welche Floskel benutzt du zu oft?

quasi

489. Kannst du dich leicht in Zeichentrickfilme hineinversetzen?

Das ist wie mit allen Filmen: Wenn sie gut gemacht sind, ja.

490. Suchst du dein Waschmittel nach dem Duft aus?

Inzwischen suche ich es nach dem Umweltfaktor aus, was bedeutet, dass ich es selbst herstelle aus Seifenflocken und heißem Wasser. Die Wäsche riecht anschließend lediglich frisch gewaschen, ansonsten nach nichts. Zuerst hatte ich Bedenken, dass es mir zu wenig duftet, aber meine hochsensible Nase freut sich im Gegenteil über noch weniger chemische Gerüche.

491. Kommt es dir so vor, als wäre das Gras des Nachbarn immer grüner?

Nie! Das liegt nicht daran, dass ich alles habe, sondern dass ich nicht über den Gartenzaun schiele und mit dem zufrieden bin, was ich habe.

492. Welchen gesunden Snack magst du am liebsten?

Ich esse kaum Snacks im klassischen Sinne wie Müsliriegel oder ähnliches. Ab und zu greife ich im Supermarkt zur Khaki, wenn ich mal zwischendurch etwas Besonderes essen will.

493. Wie fest ist dein Händedruck?

Fest, ohne die andere Hand zu zerquetschen. Ich mag es weder zu lasch, noch zu zupackend.

494. Schreibst du häufig etwas auf, damit du es dir besser merken kannst?

Ich kann mir definitiv Sachen besser behalten, wenn ich sie mir aufschreibe. Leider bedeutet das nicht, dass ich sie automatisch notiere. Ich versuche mich gut so durchzumogeln. Außer beim Einkaufen, da schreibe ich immer alles auf und zwar noch so richtig mit Kugelschreiber auf Papier. Ich erstelle keine Listen auf meinem Smartphone.

495. Worauf hast du zuletzt mit Ja geantwortet?

Sicher wird es eine Frage gewesen sein à la „Bist du müde?“ oder „Ist dir kalt?“ Die beantworte ich selten mit Nein.

496. Welche Mahlzeit am Tag magst du am liebsten?

Die warme Mahlzeit, das klassische Mittagessen, auch, wenn wir es meistens abends verzehren. Ich koche sehr gerne und mein Magen freut sich immer über warmes.

497. Schläfst du manchmal beim Fernsehen ein?

Sehr selten, dann muss es schon nach 23h sein. Eher bin ich damit beschäftigt, meinen Mann wach zu halten, das erfordert schon viel Kreativität.

498. Wie stark ist deine Sammelleidenschaft?

Ich habe mir vor Jahren mal vorgenommen, schöne Tassen zu sammeln. Jahre später standen immer noch nicht mehr als drei Exemplare im Schrank. Sammeln ist mir zu anstrengend. Heute bin ich froh, dass ich nicht zu den zwanghaft Sammelnden zähle, die Schildkröten in jeglicher Form von der Porzellanfigur auf der Fensterbank bis zur Fußmatte beheimaten. Das würde sich mit meiner immer wiederkehrenden Entrümpelungswut auch nicht vertragen.

499. Hältst du dich immer an den Plan, den du dir gemacht hast?

In der Regel gerne, aber ich lasse auch meine Intuition entscheiden, wenn es Zeit ist, den Kurs zu wechseln, wenn es nicht sowieso das Leben für mich übernimmt.