Lebensfragen

Stillprobleme und sonstige Katastrophen


An meine Stillzeit erinnere ich mich nur ungern zurück. Leider. Schließlich war für mich vor den Geburten meiner Kinder immer klar gewesen, dass ich mal voll stillen würde. Daran gab es nichts zu rütteln. Sechs Monate wollte ich mindestens die Brust geben. Auch unsere Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs machte mir Mut, indem sie sagte: „Jede Frau kann stillen. Sie muss es nur wollen.“ Und wie ich wollte.

Mama-Momente

Wenn Mama nicht mit ihren Kindern spielen mag


Nur, damit kein falscher Eindruck entsteht: Meine beiden Söhne sind absolute Wunschkinder, auf die Erziehung habe ich mich schon während der Schwangerschaft gefreut und dass ich für jedes Kind drei Jahre Elternzeit einplante, war für mich so selbstverständlich wie die Tatsache, dass man sich als Frau auf Rastplatztoiletten nur hinhockt.

Gesellschaft

Wenn Fremde meine Kinder anfassen: Wir sind doch kein Streichelzoo!

Spaziergänge mit unseren Kindern sind wie ein Überraschungsei – man weiß nie, was kommt. Das liegt zum Einen an unserem neugierigen Sohn Maxi (wie weit muss ich mein Bein in die Pfütze stecken, bis ich auf den Grund treffe?), zum Anderen an wildfremden Spaziergängern, die wie aus dem Nichts aufzutauchen scheinen und es nicht bei einem „Guten Tag“, nettem Lächeln und Vorbeigehen belassen können.

Lebensfragen

Hauptsache es ist gesund?


Diesen Satz bekam ich in meinen zwei Schwangerschaften des Öfteren zu hören. Auf die interessierte Nachfrage, welches Geschlecht ich denn austrage, folgte unmittelbar „Ach egal, Hauptsache, es ist gesund.“ Von meinem Vater. Von meinen Großeltern. Von nett lächelnden Nachbarn. Und Überhaupt.

Lebensfragen

Das falsche Geschlecht?

„Tja, das wird wohl nichts mit Ihrem Mädchen, Ihr Baby im Bauch ist eindeutig ein Junge.“ Die Worte meines Frauenarztes klangen weit entfernt und ziemlich unwirklich. Ich lag auf der Behandlungsliege und konnte es nicht glauben, was mein Arzt mir da sagte.

Mama-Momente

Biete Mama, suche Freiheit

Es gibt Tage im Leben als Mutter, da möchte ich gerne das Handtuch werfen. Dann frage ich mich „Ist das etwa von meinem Leben übriggeblieben?“ Die (zumindest an Kinder) ungebundene Frau, die ich einmal war, werde ich nie wieder sein. Und wenn einem die Decke auf den Kopf fällt, vermisst man die freien Zeiten ohne Babykotze auf dem Blazer. Gespräche mit dem Partner, die sich nicht nur um Windelinhalte und Kinderorganisation drehen. Spontane Einladungen zum Abendessen, denen man ebenso spontan zusagen kann, ohne aufwendig einen Babysitter auftreiben zu müssen.

Mama-Momente

Insel zum Auftanken gesucht

Es gibt eine Frage, die sich eine Mutter wohl öfter stellt, als alle anderen Fragen in ihrem Leben: Bin ich eine gute Mutter? Das fängt kurz nach der Geburt an und endet (im schlimmsten Fall) nie. Ich finde das erschreckend, muss ich zugeben.

Lebensfragen

Alles nur eine Phase?

Wenn man mir vor 2 Jahren gesagt hätte, wie mein Leben heute, mit zwei quirligen Jungs an meiner Seite aussieht, ich weiß nicht, ob ich gelacht oder geheult hätte. Ehrlich gesagt kann Niemand einer kinderlosen Frau ernsthaft vermitteln, was das Wort „Mutter-Sein“ wirklich bedeutet. Was es in Einem verändert. Und vielleicht ist das auch gut so. Vielleicht gäbe es sonst ein paar Kinder weniger auf der Welt. Meine vielleicht eingeschlossen.

Mama-Momente

Aller Anfang ist schwer

Na dann fang ich mal an. Mein erster Beitrag. Die Idee zu diesem „Mama-Blog“ kam mir schon vor einigen Monaten. Aber wer selbst Mutter ist, wird mir zustimmen, dass es nach der Geburt eines Kindes von der Idee bis zur Realisierung der meisten Dinge Zeit bedarf.