Mama-Momente

Wenn Mama ungerecht wird – ein offener Brief


Lieber Mini, lieber Maxi,

ein Genörgel zu viel, ein Krach zu laut, ein Gekreische zu lang. Und mitten im Chaos eine Mutter, die nervlich eh schon angeschlagen ist. Vielleicht hat sie zu schlecht geschlafen, vielleicht trägt sie noch Altlasten vom Vortag mit sich herum, vielleicht nervt sie der Dauerregen vorm Fenster mitten im August. Oder es kommt alles zusammen. Ich weiß es nicht. Dann macht sie aus jeder Mücke einen Elefanten, legt alles auf die Goldwaage und hat die dünnsten Nerven, die man als Mama nur haben kann. Es sind Tage wie heute, die mir die Tränen in meine Augen steigen lassen. Denn ihr kriegt meine Laune ab.

Lebensfragen

Lass los, wenn du frei sein willst

Gestern habe ich eine alte Bekannte besucht. Die Mutter zweier Söhne besitzt einen Deko-Laden, den ich auf der Stelle leer kaufen könnte, wenn ich mit entsprechendem Großlaster vorfahren würde das Geld hätte. Oft bin ich nicht dort, im Schnitt einmal jährlich. Als ich sie das letzte Mal traf, wohnte Mini noch in meinem Bauch. So freute ich mich auf dem Weg zu ihrem heimeligen Geschäft auf einen netten Plausch, bei dem Jede von uns einen netten Schwank aus ihrem derzeitigem Leben erzählen würde. Doch es sollte ganz anders kommen.

Mama-Momente

Papa ist der Superheld, Mama abgeschrieben


Es gibt so Tage, da könnte ich tief in den nächsten Wald laufen und laut schreien. Wenn ich versuche, als Mutter alles richtig zu machen und ich es den Kindern trotzdem nicht recht machen kann was ziemlich oft der Fall ist. Wenn ich eigentlich Zeit für mich bräuchte, aber stattdessen in der Küche am Herd stehen muss. Wenn ich versuche, ruhig zu bleiben, während zwei kleine Kinder vor meiner Nase laut rumkreischen.

Mama-Momente

Motzbeitrag – Es hapert an der Kommunikation


Oh Mann, heute muss ich mal wieder motzen! Wir sind gerade in einer Phase angekommen, in der unser zweieinhalbjähriger Maxi immer mehr Wörter lernt und versucht, mit uns zu kommunizieren. Das ist soweit schön. Lange genug habe ich schließlich auf diese Phase gewartet, in der man endlich kapiert, was die Kleinen von einem wollen. Allerdings ist das Ergebnis meines Erachtens noch ausbaufähig.

Mama-Momente

Motzbeitrag – Es geht um die Wurst

Ja ich gebe es zu. Ich befinde mich momentan nicht in der „rosarote-Wölkchen-Mama-Stimmung“. Im Gegenteil! Auf der Aufreger-Skala von 1-10 sprengt meine Wut mal wieder den Rahmen. Es gibt Momente hier Daheim (und unterwegs und wenn wir Verwandte besuchen sowieso), in denen Mama Papa kann das manchmal auch ganz gut an die Decke gehen könnte.

Mama-Momente

5 Situationen, die mich an den Rand des Wahnsinns treiben


1. Schief gewickelt – Wenn sich der braune Windelinhalt bereits außerhalb der Pampers befindet
2. Schöne Bilderbücher, die zerkaut, zertrampelt und zerrupft in der Ecke liegen
3. Familienausflüge, auf denen es grundsätzlich etwas zu meckern gibt
4. Kleine Kinder, die die Aufregung um Steckdosen, Herdplatten und Küchenmesser nicht verstehen können
5. Alles wieder zurück auf Werkseinstellung: Ein Tag bei den Großeltern

Lebensfragen

Eine ziemlich unperfekte Mutter


Ein harmloses Telefongespräch vor ein paar Tagen lässt mich nicht mehr los. Ich telefonierte mit einer (kinderlosen) Freundin und irgendwann warf sie ein, dass ich mich ja inzwischen zu einer perfekten Mutti entwickelte. Sie meinte das gar nicht sarkastisch, sondern leider bitterernst.

Lebensfragen

Stillprobleme und sonstige Katastrophen


An meine Stillzeit erinnere ich mich nur ungern zurück. Leider. Schließlich war für mich vor den Geburten meiner Kinder immer klar gewesen, dass ich mal voll stillen würde. Daran gab es nichts zu rütteln. Sechs Monate wollte ich mindestens die Brust geben. Auch unsere Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs machte mir Mut, indem sie sagte: „Jede Frau kann stillen. Sie muss es nur wollen.“ Und wie ich wollte.

Mama-Momente

Wenn Mama nicht mit ihren Kindern spielen mag


Nur, damit kein falscher Eindruck entsteht: Meine beiden Söhne sind absolute Wunschkinder, auf die Erziehung habe ich mich schon während der Schwangerschaft gefreut und dass ich für jedes Kind drei Jahre Elternzeit einplante, war für mich so selbstverständlich wie die Tatsache, dass man sich als Frau auf Rastplatztoiletten nur hinhockt.