Lebensfragen

Kinderfreie Auszeit – Rechnet sich das überhaupt?

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Eigentlich hatte ich meinen „Mamazeit-Auszeit-wie-wichtig-ist-das-überhaupt-und-so-weiter“-Beitrag im Rahmen der Blogparade von Severines Mama Blog „Mama-on-the-rocks“ ja am Wochenende schon geschrieben. Direkt per Express-Sendung noch vom Wellnesshotel aus als Blogbeitrag zu dir auf dein Smartphone herauf. Somit war dir quasi schon beim Anklicken des Artikels klar, welchen Standpunkt ich in Punkto Mütterauszeit-nehmen vertrete, wenn der Blogpost einhändig von der Hotelbar aus getippt wird, während sich die andere Hand an einem Caipirinha Cappuccino festklammert. Eigentlich war also alles gesagt. Eigentlich. Und dennoch beschäftigt mich das Thema heute, vierundzwanzig Stunden nach dem Pärchenurlaub immer noch. Und ich will dir auch sagen wieso.

Mama-Momente

Bitte nicht stören – Wie wichtig ist die kinderfreie Mamazeit?

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Dieser Mama Blogbeitrag kommt aus einer anderen Stadt. Übers Wochenende ausquartiert, verbringen mein Mann und ich gerade Zeit in einem schnuckeligen Wellnesshotel, das dazu einlädt, die Seele mal wieder baumeln zu lassen. Die Frage dabei ist, ob man das als Eltern überhaupt noch kann. Entspannen. Mal nichts tun. Freie Zeit genießen, ohne dabei ständig aufs Handy zu schielen, ob der Babysitter schon eine Horrornachricht (Fieber, Sturz vom Dreirad, Windpocken) auf der Mailbox hinterlassen hat.

Gesellschaft

Kinderlose Hotels – Genial oder grausam?

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Letztens beim Stöbern auf anderen Mama Blogs las ich zum ersten Mal von diesem Begriff: Erwachsenenhotels. Sprich, Urlaub ohne Kinder, Entspannen ganz ohne Babygekreische aus dem Nebenzimmer und Sonnen am Pool ohne übermütiges Kindergetobe aus dem Babybecken (logisch, schließlich sind entsprechende Vorrichtungen in kinderfreien Ferienanlagen gänzlich tabu). Es scheint ein –möglicherweise nicht neuer, aber zunehmend beliebter- Trend zu sein, unseren Nachwuchs bis zu einem gewissen Alter in immer mehr Hotels nicht einchecken zu lassen. Aus Rücksicht denjenigen gegenüber, die sich einen erholsamen Urlaub wünschen, bei dem zum Abendessen keine Kleinkinder Wettrennen um die Restauranttische veranstalten oder Neugeborene nachts um Drei vor lauter Hunger das ganze Hotel wachbrüllen. Und genau diese Hotelvorschriften treiben viele Eltern zur Weißglut.

Lebensfragen

Will man als Mama jede Sekunde mit seinem Kind verbringen?

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„Ist das wahr, Christine? Möchte man nach der Geburt wirklich keine Sekunde mehr ohne sein Kind verbringen?“ Peng, da war sie wieder. Eine der vielen Fragen, die so selbstverständlich und häufig gestellt werden wie die Frage, ob Nutella mit oder ohne Butter auf dem Brot besser schmeckt. Eine Frage, die, wie mir schien, jede Mutter mit einem jauchzenden „Ja natürlich!“ beantworten und damit der fragenden Person ein beruhigendes Lächeln auf die Lippen zaubern würde. Jede Mutter außer mir, wie mir in diesem Moment wieder durch den Kopf ging.

Lebensfragen

Kinderreiche oder Kinderlose Freunde – was ist für eine Mama wichtiger?

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Letzte Woche war bei mir ordentlich was los. Am Montag kam meine Nachbarin Katharina mit ihrem zweijährigen Sohn Felix zum Spielen, am Mittwoch tobten Mini, Maxi und ich bei meiner Freundin Daniela mit Sohn Levin durch den Schrebergarten und am Samstag grillten mein Mann und ich bei unseren kinderlosen Freunden Julia und Daniel leckeres Zeugs. Eigentlich bin ich nicht Diejenige, die gleich „Hier!“ schreit, wenn es um dermaßen viele Verabredungen in so kurzer Zeit geht.

Lebensfragen

Hotel Mama – immer geöffnet?

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Die Postkarte auf dem Foto kennst du bestimmt. Okay, diese Postkarte speziell vielleicht nicht, aber den Ausdruck vom Hotel Mama. Ein Spruch, der im Allgemeinen als Anerkennung für Mütter gedacht ist, die sich Tag und Nacht um ihre Kinder kümmern, ihnen auf Wunsch täglich Fischstäbchen zum Mittag braten, dreimal die Woche zum Ballett fahren und die Anlaufstelle für alle kleinen und größeren Kindersorgen sind. Im negativen Fall wird das Hotel Mama zu einem jahrelangen Dauerzustand, in dem Mütter ihren Kindern auch dann noch die Wäsche waschen, wenn diese bereits ausgezogen und längst Besitzer einer eigenen Waschmaschine sind. Solch eine Mutter werde ich allein aus Faulheit Protest heraus hoffentlich nicht werden.