Noch Fragen?

Wenn du mich und meinen Blog ein bisschen näher kennenlernen möchtest, dann bist du hier genau richtig!

Wie und wo lebst du eigentlich?

Mit meinem Mann und meinen beiden Jungen Maxi (7) und Mini (6) lebe ich seit den Sommerferien 2019 im schönen Sauerland. Mitten im Wald, ein Stück fernab der Zivilisation, genießen wir vier Sensibelchen die Ruhe, die dieser besondere Wohnort mit sich bringt. Wenn ich nicht gerade vor meiner Haustür spazieren gehe oder mich um Hof und Garten kümmere, triffst du mich wahrscheinlich beim Einkaufen im Nachbarort, auf der Autobahn zu meiner Mutter oder beim Ermahnen der Kinder, sie mögen ihre dreckigen Gummistiefel beim nächsten Mal bitte vor der Tür ausziehen. In der Reihenfolge. Oder genau andersherum. Ich liebe Musik von Chillout über Chopin bis Coldplay, bin mit Meeresfrüchten bestechlich und immer auf der Suche nach einer warmen Wolldecke.

Hättest du dir nicht vorher überlegen können, was es heißt, Kinder zu haben?

Vereinfacht gesagt: Nein, konnte ich nicht. Weil ich damals noch nichts von meiner Hochsensibilität wusste und auch nicht, wie sehr meine eigene Kindheit meine heutigen Bedürfnisse und Sehnsüchte beeinflussen würde. Die ausführliche Antwort auf diese Frage findest du hier.

Seit wann bloggst du?

Angefangen mit dem Bloggen habe ich 2013, nach der Geburt meines Jüngsten. Ursprünglich hieß mein Blog „Villa Schaukelpferd“. Du kannst die alten Beiträge auf den hinteren Seiten jederzeit nachlesen. Das Schreiben an sich macht mich schon glücklich, aber vor allem hilft es mir, stressige Momente mit den Kindern zu verarbeiten. Ich bin ein freiheitsliebender Mensch, das habe ich vor allem in der langen Zeit meiner postpartalen Depressionen gemerkt. Aber auch heute benötige ich noch viel Zeit für mich neben dem Mamasein.

An wen ist dieser Blog gerichtet?

„Pusteblumen für Mama“ ist ein Mama-Blog für alle Mütter, die herausgefunden haben, dass neben ihrer Mutterrolle auch noch eine Frau in ihnen steckt, die Zeit für sich alleine braucht. Ein Blog für dich, wenn dich das schlechte Gewissen plagt, weil du in deiner Mutterrolle nicht so aufgehst, wie du es dir vorher ausgemalt hattest. Ein Blog für dich, wenn du dir das Mamasein irgendwie leichter vorgestellt hattest. Wenn du unter deiner neuen Verantwortung für einen kleinen Erdenbürger leidest, vielleicht sogar depressiv geworden bist. Ein Blog für dich, wenn du auch mal wütend oder eifersüchtig auf dein eigenes Kind bist und dich deswegen schlecht fühlst. Ein Blog für freiheitsliebende, hochsensible Mütter.

Was bedeutet der Blogname „Pusteblumen für Mama“?

Der Blogname kam mir zugeflogen wie ein verirrtes Pusteblumen-Schirmchen, das der Wind davongetragen hatte. Ich war auf der Suche nach etwas Sanftem, Leichtem, wie als Ausgleich für all das Schwere, welches das Muttersein mit sich bringen kann. Ein Ausdruck für die Zartheit einer verletzten Mutterseele.

Pusteblumen für Mama kann für jede Frau ihre eigene Bedeutung haben. Oft kommt mir das Bild vor Augen, wie eine Mutter mit geschlossenen Augen gegen den weißen Blütenkopf pustet, in der Hoffnung, der Wind trüge mit den fliegenden Schirmchen auch ihre Wünsche für mehr Leichtigkeit im Mama-Alltag davon. Auf dass sie irgendwo landen und neues Leben ermöglichen.

Andere sehen in der Pusteblume die Verwandlung einer hochsensiblen Frau. Vorher führte sie in kräftigem Löwenzahngelb ihr kinderloses Dasein, ihrer überempfindlichen Seite nicht in aller Ganzheit bewusst, bis sie als Mutter sowohl ihre große Verletzlichkeit, als auch ihre Stärke mit jeder Faser ihres Daseins erfährt. Jedes Schirmchen als Ausdruck ihrer Vielfältigkeit.

Meine persönliche Bedeutung von Pusteblumen für Mama wurde mir an einem der letzten Oktobermorgen 2019 offenbart, als ich frühmorgens bei Eiseskälte mit der Kamera die ersten Sonnenstrahlen einfangen wollte. Eine Gruppe von Rehen graste friedlich nur wenige hundert Meter vor mir und auf den Wiesen und Feldern bedeckte Raureif die noch schlummernde Erde. Da lag plötzlich eine Pusteblume vor mir, eingefroren von der Kälte der Nacht (und heute ziert sie mein Titelbild auf der Startseite meines Blogs).

Eiskristalle umschlossen die hellen Samenkörner wie als Schutz und ließen die Pusteblume dadurch noch zerbrechlicher, aber auch tausendmal schöner wirken.

Mein Mutterherz ist auch noch oft von so einer schützenden Schicht umgeben, die es mir schwermacht, bedingungslose Mutterliebe zu meinen Kindern strömen zu lassen und das Muttersein in seiner Leichtigkeit zu erleben.

Ich befinde mich auf meinem ganz persönlichen Weg zu mehr Muttergefühl. Und ich bin dankbar, dass Pusteblumen für Mama, gleich welcher Art, mein Leben dabei begleiten.