Mama-Momente

Weihnachten mit Kinderaugen


In diesem Baby Blog-Beitrag haben ausnahmsweise mal Mini und Maxi das Wort. Auch, wenn sie es eigentlich noch nicht mit Selbigen ausdrücken können. Dieser Beitrag ist das Pendant zum Mama Blog-Beitrag im Mamazimmer. Und ein Versuch, unser diesjähriges Weihnachtsfest aus den Augen der beiden Jungs zu schildern.

Heilig Abend

„Wow, was ist das? Heute Morgen war alles noch wie immer und auf einmal steht da dieser riesige Tannenbaum in unserem Wohnzimmer. Geschmückt mit Kugeln, Schleifen und einer funkelnden Lichterkette. Was macht der da? Warum ist der da? Egal. Er sieht toll aus und ich muss ständig hingucken. Warum verbieten Mama und Papa mir immer, an die Kugeln zu greifen? Die funkeln doch so schön. Mini hält vorsichtshalber Abstand, ich glaube der große Baum ist ihm unheimlich.“

„Es ist Nachmittag. Maxi und ich haben im Gegensatz zu sonst keinen Mittagsschlaf gemacht und sind tierisch müde. Mama und Papa verhalten sich anders als sonst. Es geht hektisch zu. Mama rennt von einem Raum zum Anderen, erzählt was von langen Essensvorbereitungen, Papa sagt, er müsse noch heimlich irgendetwas einpacken und Spazieren gehen wollen wir wohl auch noch. Was liegt da in der Luft? Mir macht das angst. Warum kann der Tag nicht so ablaufen wie jeder Andere?“

„Mama und Papa führen uns verheißungsvoll ins Wohnzimmer. Da liegen bunte Pakete unter dem tollen Tannenbaum. Und im Hintergrund läuft eine CD, auf der ein Mann und viele Kinder über etwas singen, das „Weihnachten“ heißt. Oh, so viel neues Spielzeug, darf ich da jetzt mit spielen? Warum muss Mini mir immer die bunten Bausteine wegnehmen? Der soll mich damit alleine spielen lassen! Alles ist aufregend. Und warum muss ich jetzt ins Bett, wenn es am Schönsten ist?“

1. Weihnachtsfeiertag

„Der Tag gestern war ganz schön aufregend. Schade, dass heute wieder heute ist. Aber halt, wo fahren Papa und ich denn hin? Mama und Mini bleiben zuhause, Mama will sich „den Stress“ wohl ersparen und kocht lieber für abends vor. Wir fahren irgendwo hin, wo ganz viele Menschen sind, die ich kenne. Oma und Opa und Uroma und Uropa und Tanten und Onkel und noch viel mehr. Es gibt wieder neues Spielzeug und süßes Gebäck, das ich aber nicht so mag. Es ist so spannend, am Liebsten würde ich nicht wieder weggehen, aber Papa sagt irgendwas von Gästen, die gleich noch nach Hause kommen.“

„Mama hat kaum Zeit für mich. Ich krabbel in die Küche um zu sehen, was sie da macht. Es riecht nach Suppe und überall stehen Kerzenständer, Teller, Weingläser und allerhand zu Essen. Ich bin so müde, dass ich auf dem Küchenboden einschlafen könnte. Zum Glück bringt Mama mich noch ins Bett. Als ich aufwache, sind plötzlich Leute in unserem Wohnzimmer. Alle lächeln mich an und wünschen „Frohe Weihnachten“, was auch immer das heißt. Maxi und Papa kommen auch zur Tür herein. Es gibt schon wieder Spielzeug und ich will mit allem spielen. Maxi leider auch. Alles ist aufregend, ich kann abends kaum einschlafen, ständig wird im Nebenzimmer laut gelacht.“

2. Weihnachtsfeiertag

„An den Zustand kann man sich ja glatt gewöhnen. Heute fahren wir schon wieder irgendwo hin. Aber diesmal sind Mama und Mini mit dabei. Da sind schon wieder meine Großeltern. Diesmal in kleinerer Runde. Lustig ist es trotzdem. Lecker auch. Mal sehen, ob ich bei der Omi auf dem Schoß mehr Blödsinn machen darf als Zuhause. Papa guckt schon streng zu mir rüber. Egal, probieren kann man es ja trotzdem. Mini hampelt ganz schön rum, der ist wohl müde. Würde mir ja nie passieren… Jetzt gibt es schon wieder Geschenke. Aber der riesige genähte Zwerg macht mir doch ein wenig angst. Der ist ja dreimal so groß wie ich! Mini heult auch schon. Und warum müssen wir schon wieder so früh nach Hause? Was auch immer dieses „Weihnachten“ ist, es darf gerne täglich stattfinden.“

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