Mama-Momente

Der kinderfreie Tag im April geriet nicht auf die schiefe Bahn


Vor einer Woche war es wieder einmal so weit. Unser Liebling(s)-Tag des Monats stand an. Und wie ich schon im letzten Beitrag angekündigt hatte, planten wir für dieses Mal keinen romantischen Ausflug, bei dem die Enttäuschung wieder vorprogrammiert gewesen wäre.

Nein, im April stand bei uns „nur“ Minigolf auf dem Programm. Wir suchten uns eine besonders schöne Anlage heraus, eben nicht das gängige Sterngolf, sondern einen etwas kreativeren Minigolfplatz, bei dem es mit insgesamt 18 Löchern unbekannte Hürden zu überwinden galt.

Der kinderfreie Tag im April geriet nicht auf die schiefe BahnDas Wetter war regnerisch angesagt, was uns von unserem Plan nicht abhalten sollte, schließlich waren die Babysitter für Mini und Maxi schon organisiert. Als wir ankamen, hingen auch noch Wolken am Himmel, doch Petrus war gnädig und ließ keinen Tropfen auf uns hinabregnen. Was erst wie ein Hindernis aussah, entpuppte sich für uns als Glücksfall: Keine überfüllten Bahnen, kein Gedränge, keine Warterei. Niemand ließ sich blicken. Mein Mann und ich hatten den ganzen Platz für uns alleine. Eine Premiere, die ich so noch nie erlebt hatte. Und so konnten wir uns auch richtig Zeit lassen an den einzelnen Stationen und blamierten uns höchstens vor uns selbst. Wobei wir noch erstaunlich gut in Form waren, dafür, dass wir jahrelang nicht mehr Minigolf gespielt hatten.

Der kinderfreie Tag im April geriet nicht auf die schiefe BahnIn idyllischer Lage neben Bauernhof, weiten Wiesen, auf denen die Schafe blökten und einem Bach, der leise plätschernd vorbeilief, verbrachten wir eine Stunde, in der die Zeit stehen geblieben schien. Am Ende siegte ich nur knapp mit zwei Punkten Vorsprung, was meinem Mann die gute Laune aufgrund des schönen Vormittages in keinster Weise vermiesen konnte.

Der kinderfreie Tag im April geriet nicht auf die schiefe BahnSichtlich entspannt fuhren wir anschließend noch bei einem Bauernhofladen vorbei und ließen uns in der Hofeigenen Scheune bei Fisch, Schnitzel und Kartoffelsalat ein deftiges Mittagessen schmecken. Leider war meine Lust auf die Meerestiere größer als mein Magen verkraften konnte (so ist das, wenn man zuhause so selten wie möglich Fisch zubereiten darf, dann wird woanders bei nächster Gelegenheit alles nachgeholt). Somit verbrachte ich den halben Nachmittag mit Übelkeit im Bett, was die ganze Sache trotzdem wert war.

Dem Liebling(s)-Tag im April gebe ich volle 5 von 5 Sternen. Lange habe ich mich mit meinem Mann nicht mehr so amüsiert, ohne Hektik, Stress und quengelnde Kleinkinder um uns herum. Bitte mehr davon!

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