Mama-Momente

Stress mit der Uhrumstellung


Heute Nacht war es wieder einmal so weit, die Uhren wurden eine Stunde zurückgestellt. Ein Phänomen, das sich ja nur ein kinderloser Mensch ausgedacht haben kann, der auch die innere Uhr der Natur ignoriert. Als Erwachsener hat man sich ja mit den Jahren daran gewöhnt, dass wir im März einen Tag mit nur 23 Stunden und Ende Oktober einen mit 25 Stunden erleben. Man rechnet die ersten Stunden und Tage nach der Uhrumstellung zwar immer noch um, wie viel Uhr es gestern um die Zeit gewesen wäre, aber das nervige Übel nimmt man dennoch in Kauf, bis es von alleine verblasst. Nicht so mit Kindern.

Oder Tieren. Wir haben Beides in dreifacher Ausführung zuhause. Und wie will man die innere Uhr bei Babies und Katzen bitte umstellen? Von jetzt auf gleich? Nein, ihr dürft erst in einer Stunde Hunger bekommen, weil die Küchenuhr das so sagt? Irgendwie blöd.

So war denn auch unser Zeitmanagement heute am Sonntag alles andere als normal. Maxi ist sogar zwei Stunden zu früh aufgewacht (vielleicht hatte er innerlich in März-Zeit gerechnet?), sodass er dann mittags auch gleich alles an Schlaf nachholen musste. Mini hat es ihm dann nachgemacht und ebenso den halben Tag verpennt. Und wir? Haben uns dem Ganzen angeschlossen. Ohne schlechtes Gewissen. War ja auch ein typischer Herbst-Tag. Mit Sturm und Regen und Allem, was dazugehört. Mittagessen gab es dann um 15h und ab da war uns das Gerechne mit den Uhrzeiten auch schnurzpiepsegal. Wir haben uns dann auch noch rausgetraut und einen schönen Waldspaziergang, inklusive Blättersammeln und Eindrecken von Maxi (so langsam kapiere ich, warum es bei uns früher immer extra „Draußen-Klamotten“ gab) gemacht. Bis wir ganz plötzlich vor der Dunkelheit flüchten mussten. Die kam –ganz überraschend- eine Stunde früher als gestern.
Stress mit der Uhrumstellung

Was sagst du dazu? Schreibe einen Kommentar!

Dein Kommentar wurde nicht (oder nur unvollständig) freigeschaltet? Lies hier, warum!