Mama-Momente

5 Glücksmomente mit den Kindern


Du wirst es genauso gut wissen wie ich, der Alltag mit Kindern läuft nicht immer nur glatt. Meistens sieht es doch so aus: Man ist eh schon spät dran, die Kinder stecken (zumindest jetzt im Winter) endlich in allen 12 Lagen Kleidung drin und plötzlich hat wieder einer in die Windel gemacht. Und das, obwohl der Kinderarzt längst wartet, der Bus um die Ecke aber nicht. Dann kann man nur wählen zwischen „pünktlich mit Gestank erscheinen“ oder „sauber in entnervte Gesichter blicken“.

In solchen Momenten möchte man gerne die Uhr zurückdrehen oder alle Termine absagen. Wie gut, dass es auch Augenblicke gibt, in denen die Zeit stehen zu bleiben scheint und einem vor Freude das Herz aufgeht. Ich möchte heute gerne fünf solcher Vanillepudding-Momente mit dir teilen, um den Blick mal wieder auf das Wesentliche zu lenken. Ich würde mich freuen, wenn du mir auch von deinen persönlichen Herzensaugenblicken berichtest.

1. Engelslächeln im Stubenwagen

Ja, dieser Moment ist, zugegeben, schon etwas länger her, aber ich werde nie vergessen, wie es aussieht, wenn das Neugeborene im Bettchen liegt, friedlich schläft und plötzlich seine Mundwinkel leicht zu einem Lächeln geformt, nach oben zieht. Und als Eltern steht man genauso lächelnd vor der Wiege, kann sein Glück kaum fassen und würde es nicht im Traum wagen, jetzt über die scheinbar zerbrechliche Wange seines eigenen Kindes zu streichen, um die Magie des Augenblicks nicht zu zerstören.

2. Mini liegt satt und zufrieden unterm Spielbogen

Das kam anfangs nicht sehr häufig vor, deswegen zählt es für mich mit zu den Vanillepudding-Momenten. Da er (und wir zwangsläufig mit) von der 3-Monats-Kolik nicht verschont blieb, schrie Mini die ersten Wochen Tag und Nacht. Meistens nicht nur vor dem Essen, sondern erst recht hinterher, weil er Bauchschmerzen, Blähungen und Schwierigkeiten beim Bäuerchen machen hatte. Da konnten bei uns Eltern schon mal nach einiger Zeit die Nerven blank liegen. Umso schöner war es, einen satten und zufriedenen Säugling zu erleben, der rücklings auf dem Spielteppich lag und sich an den herunterhängenden Figuren erfreute.

3. Maxi in seinem Element als Pfützentaucher

Zur Zeit kann Maxi auf Spaziergängen an keiner Pfütze vorbeigehen, ohne mit Freudengeschrei hinein zu springen und das Wasser im Umkreis von 3 Metern um sich herum zu verteilen. Leider hat er kein Verständnis für halbhohe Schuhe, die nicht mit hineinspringen dürfen, weil sie nach dem Spaziergang noch die Diele seiner Großeltern betreten sollen. Und erst recht nicht für unsere Entscheidung, die größte und tiefste Pfütze des Waldes, in der er bis zur Hüfte versinken würde, zu umgehen. Umso glücklicher sind Alle, wenn Mama mal wieder die Dreckklamotten und Gummistiefel rausholt und im Matsch geplanscht werden darf, was das Regenwasser hergibt. Das fröhliche Kinderlachen ist das beste Reinigungsmittel gegen all den Schmutz.

4. Nudeln mit Tomatensauce lassen Kinderaugen leuchten

Haben wir’s doch immer gewusst, die einfachsten Gerichte kommen bei Kindern am Besten an. Das soll nicht heißen, dass es bei uns nur Nudeln, Pommes und Pizza gibt. Mama kocht (laut einer internen Studie gut) und gerne Alles, was die gut bürgerliche Küche hergibt, aber unser Maxi muss sich erst noch zum Feinschmecker entwickeln. Bis es soweit ist, gibt es momentan bei uns alle 1-2 Wochen Nudeln mit Tomatensauce. Oder das gute, alte Möhrendurcheinander. Vor allem die Nudeln haben es Maxi angetan und was gibt es für eine Mutter Schöneres, als wenn der Nachwuchs mit tomatenverschmiertem Mund Gesicht den ganzen Teller leer isst, um nach „meeeehr“ zu verlangen?

5. Einschlafen ohne Theater

Der Tag war eh schon stressig, die Kinder weinerlich, knatschig, vielleicht kommt bald wieder ein Zahn, man weiß es nicht, vielleicht sind auch die lila-weiß-karierten Maiglöckchen schuld, auf jeden Fall stellt man sich schon wieder auf einen Zirkus beim Ins-Bett-Bringen ein. Und staunt nicht schlecht, wenn beide Söhne mucksmäuschenstill ohne Wenn und Aber einschlafen, noch bevor man die Kinderzimmertür von Außen geschlossen hat. Und in dem Moment weiß man: Alles halb so wild, jetzt kann der Feierabend kommen!

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