Lebensfragen

Stillprobleme und sonstige Katastrophen


An meine Stillzeit erinnere ich mich nur ungern zurück. Leider. Schließlich war für mich vor den Geburten meiner Kinder immer klar gewesen, dass ich mal voll stillen würde. Daran gab es nichts zu rütteln. Sechs Monate wollte ich mindestens die Brust geben. Auch unsere Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs machte mir Mut, indem sie sagte: „Jede Frau kann stillen. Sie muss es nur wollen.“ Und wie ich wollte.

Lebensfragen

Hauptsache es ist gesund?


Diesen Satz bekam ich in meinen zwei Schwangerschaften des Öfteren zu hören. Auf die interessierte Nachfrage, welches Geschlecht ich denn austrage, folgte unmittelbar „Ach egal, Hauptsache, es ist gesund.“ Von meinem Vater. Von meinen Großeltern. Von nett lächelnden Nachbarn. Und Überhaupt.

Lebensfragen

Das falsche Geschlecht?

„Tja, das wird wohl nichts mit Ihrem Mädchen, Ihr Baby im Bauch ist eindeutig ein Junge.“ Die Worte meines Frauenarztes klangen weit entfernt und ziemlich unwirklich. Ich lag auf der Behandlungsliege und konnte es nicht glauben, was mein Arzt mir da sagte.

Lebensfragen

Alles nur eine Phase?

Wenn man mir vor 2 Jahren gesagt hätte, wie mein Leben heute, mit zwei quirligen Jungs an meiner Seite aussieht, ich weiß nicht, ob ich gelacht oder geheult hätte. Ehrlich gesagt kann Niemand einer kinderlosen Frau ernsthaft vermitteln, was das Wort „Mutter-Sein“ wirklich bedeutet. Was es in Einem verändert. Und vielleicht ist das auch gut so. Vielleicht gäbe es sonst ein paar Kinder weniger auf der Welt. Meine vielleicht eingeschlossen.