Lebensfragen

5 Sätze, die das Leben einer Mutter mit postpartalen Depressionen sofort verändern können

Trüb sind die Tage, seit das Kind da ist. Erdrückend die Stille, die im Haus herrscht. Wo früher Lachen und Leben die Hauptrolle gespielt haben, kriecht jetzt die Depression in alle Ecken. Nicht nur für die betroffenen Mütter ist die Welt nicht mehr in Ordnung, auch die Partner und Angehörigen wissen so langsam nicht mehr weiter, fühlen sich hilflos und erschöpft. Vielleicht sagen sie Sätze, die helfen sollen. Vielleicht machen sie es mit manchen aber auch noch schlimmer. Ich litt nach der ersten Geburt monatelang unter postpartalen Depressionen und werde hier auf die fünf beeinflussendsten Sätze eingehen, die man einer Betroffenen nur sagen kann.

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Zeit für einen Neuanfang

Die Sonne kitzelte auf unserer Nase und ihre Anwesenheit erwärmte unser Herz. Das hier würde kein Sommertag werden, der einen müde und träge von der Hitze auf die nächste Bank zusteuern lässt. Nein, es war Herbst, das verriet nicht nur die Luft, gleich einem erfrischenden Schluck Quellwasser. Es waren auch die gelb- und rotgeschmückten Blätter, die Bäume wie Waldboden vor uns säumten.

Lebensfragen

Kindergeburtstag oder: Wieviel soll ich mich in die Entscheidungen meines Kindes einmischen?


Am Samstag sind Mini und Maxi auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Und während es für meinen Vierjährigen bereits das zweite Mal ist, geht sein jüngerer Bruder zum ersten Mal auf solch eine Spaßveranstaltung. Geburtstagskind Milan wohnt zwei Stockwerke unter uns und die Jungs sehen sich regelmäßig auf dem städtischen Spielplatz, hauptsächlich, weil ihre Mütter sich gerne zum Auf-der-Bank-sitzen und Quatschen verabreden. So saßen wir also auch an diesem Spätsommernachmittag am Rande des Sandkastens, beobachteten unsere Kinder beim Spielen und sprachen über Milas anstehenden Geburtstag.

Lebensfragen

Und man fragt sich, wann man als Mutter eigentlich versagt hatte


Den Boden unter den Füßen spüren. Wissen, dass es einen Ort gibt, der einen erdet. Mutter Erde war es bei mir gerade. „Ich geh’ noch ein halbes Stündchen spazieren“ hatte ich gesagt. Mehr gefühlt, als mit dem Kopf überlegt. Meine ganze Anspannung wollte sich einen Weg bahnen, irgendwo hingehen, also ging ich mit. Den Kopf frei pusten, Gedanken loslassen, die sich seit dem frühen Abend zwischen meinen Ohren festgesetzt hatten: An welcher Stelle der Erziehung habe ich eigentlich versagt?

Lebensfragen

Der 1. Aufklärungsversuch: Bienchen und Blümchen oder nackte Tatsachen?


„Mamaaaa? Wo kommen eigentlich die Babys her?“ Bäm! Da war sie nun also, die Frage aller Fragen. Klar, irgendwann musste sie ja kommen, aber schon von einem Vierjährigen? Sicher, ich war darauf vorbereitet gewesen, so vorbereitet, wie man bei der ersten Aufklärungswelle weit vor der Pubertät eben sein kann (nämlich gar nicht). Wer Kinder kriegt, muss sich schließlich nicht nur vorher schon Gedanken darüber machen, wie das geht, sondern auch hinterher, wie man selbigen Akt dem Nachwuchs früher oder später erklärt.