Im Dialog

In Schottland mit einem Einhorn Spaghetti kochen

Ich glaube, langsam lohnt es sich, eine große Vitrine für meine Auszeichnungen, Nominierungen und Pokale aufzustellen. Bereits zum siebten Mal darf ich mich über den Liebster Award freuen und es ist mir eine große Ehre, ihn von Neubloggerin Daniela entgegennehmen zu dürfen. Wie du sicher weißt, habe ich im Laufe der Zeit schon so viele andere Blogs „zurücknominiert“, dass ich es mir auch heute verkneifen werde, 11 weitere Blogs mit der Auszeichnung zu belästigen. Danielas Fragen werde ich natürlich trotzdem sehr gerne beantworten.

(Nachtrag März 2016: Das Interview erfolgte noch auf meinem alten Blog „Villa Schaukelpferd“)

1. Hat der Name deines Blogs eine besondere Bedeutung?

Oha, gleich so eine tiefgehende Frage am Anfang. Also sagen wir es mal so: Ich habe mich natürlich bemüht, einen besonderen Namen für dieses für mich so besondere Projekt zu wählen. Einen Namen, der schön klingt und dem potentiellen Leser suggeriert, dass es hier im Blog um eine kleine Welt rund um das Leben mit Kindern geht. Villa Kunterbunt fand ich zu gewöhnlich und nicht persönlich genug, da Jeder Pipi Langstrumpf oder die städtische Kindertagesstätte, oder oder oder damit verbindet. Da Kleinkinder Schaukelpferde mögen, kam es schließlich zur „Villa Schaukelpferd“.

2. Warum bloggst du?

Eine beliebte und verständliche Frage. Da der Platz hier wohl nicht dazu ausreicht, sollten Sie mal einen Blick in diesen früheren Liebster Award oder auf meine Willkommens-Seite werfen. Sollten noch Unklarheiten bestehen, darfst du dich gerne noch mal vertrauensvoll an mich wenden.

3. Was war der glücklichste Moment in deinem Leben?

Ich habe in meinem Leben schon viele schöne Momente erlebt, die, wie ich finde, alle gar nicht recht miteinander zu vergleichen sind. Natürlich fällt mir beim Nachdenken der Moment unserer Trauung ein, als wir uns die Ringe ansteckten. Aber ist solch ein Moment bedeutender als ein Blick in den wolkenfreien Sternenhimmel? Ein vierblättriges Kleeblatt, das man findet? Eine liebevolle Umarmung des Sohnes? Die abgeschlossene Ausbildung? Für mich gibt es nicht den Moment, ich zähle lieber jeden Tag die vielen kleinen Glücksmomente, die sich möglicherweise später als größer erweisen, als sie anfangs schienen.

4. Was ist dein liebstes Hobby?

Momentan ist es eindeutig das Bloggen, einfach, weil mir Schreiben Spaß macht und mir meine Villa schon richtig ans Herz gewachsen ist. Ansonsten habe ich mir die „Pflicht“ Kochen zum Hobby gemacht, das ich nicht mehr missen möchte. Und ich dekoriere immer noch fleißig und gerne.

5. Was ist dein Lieblingsgericht?

Spaghetti mit Garnelen. Ein frisches Matjesbrötchen. Im Restaurant Steak medium gebraten.

6. Welche 3 Wünsche hättest du, wenn eine Fee vorbeikäme?

Wenn Sie jetzt „Weltfrieden“ hören möchten, muss ich Sie enttäuschen. Ich glaube, daran sind wir Alle beteiligt, das wäre zu einfach. Ich wünsche mir also eine Teekanne, die immer heißen Pfefferminztee bereithält, ein Einhorn für meinen Balkon und nie mehr kalte Füße.

7. Wohin würdest du gerne reisen?

Ich würde gerne mal Schottland kennen lernen, aber das geht wohl erst, wenn die gute Fee mir Wunsch Nummer drei erfüllt hat. Ansonsten würde ich liebend gerne mal nach Montana oder an einen weißen Sandstrand mit Palmen und türkisem Meer. Vielleicht Letzteres zur noch ausstehenden Hochzeitsreise??

8. Die drei wichtigsten Dinge in deinem Leben?

Meine Familie lasse ich mal außen vor. Erstens sind sie keine „Dinge“, zweitens gibt es mehr als drei Menschen, die mir sehr wichtig sind. Meine wertvollsten Sachen, die ich besitze: Mein Ehering. Meine Geige. Mein vierblättriges Kleeblatt, das ich letztens gefunden habe.

9. Was ist dein größter Wunsch?

Den kennt nur mein Mann.

10. Welche drei Worte beschreiben dich?

Oha, ich bin mal ziemlich frech und behaupte, dass ich nicht mit drei Worten zu beschreiben bin. Aber diese drei Worte sind sicher typisch für mich: Ungeduldig. Selbstreflektierend. Hochsensibel.

11. Was ist dein Lieblingspost in deinem Blog?

Haha, ich glaube „Scheiße, wer flucht denn hier schon wieder“ gehört mit zu meinen Favoriten, einfach, weil ich mich „legal“ verbal mal so richtig austoben konnte, weil es ja der Sache diente. Gerne habe ich auch „Nach zweieinhalb Jahren – Mein Kind ruft nach Mama“ verfasst, weil er mit starken, positiven Gefühlen geladen ist.

Ein Gedanke zu „In Schottland mit einem Einhorn Spaghetti kochen“

  1. Daniela sagt:

    Schön, dass du mitgemacht hast…

    LG
    Daniela

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