Gesellschaft

„Möchtest du einen Lolli?“ Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse

Villa Schaukelpferd-Klassiker


„Hier bitte schön, ihr Zwei!“ Ich stand mit den Kindern bei McDonalds an der Theke und hatte ihnen soeben einen Kakao bestellt. In dem Moment, als ich mich mit Nachwuchs und Heißgetränk einem der Tische zuwenden wollte, hörte ich das bekannte Gesäusel, mit dem die Kassiererin meinen Söhnen lächelnd je ein Päckchen mit Gummibärchen zuschob. Erst danach die rhetorische Frage an mich gerichtet, ob meine Kinder die denn auch haben dürften. Meinen heftigen Impuls, ihr den Süßkram wieder zurück über die Theke zu schleudern, unterdrückte ich nur widerwillig. Wutschnaubend entriss ich Mini und Maxi ihre Tütchen und stopfte sie in meine Handtasche. „Ja später!“ entfuhr es mir mit zusammengebissenen Zähnen, während ich die Kinder von der Verkaufsfläche wegschob.

Eine –zugegeben- heftige Reaktion meinerseits. Und doch merke ich, wie sehr das Thema „Kleinigkeiten, die man an der Kasse geschenkt bekommt“, insbesondere in Form von Schokolade und Süßigkeiten, eine allergische Reaktion bei mir auslöst. Es ist einfach zu viel des Guten. Heutzutage bekommen Kinder an jeder Ecke etwas hinterher geworfen, auch da, wo man es überhaupt nicht erwartet. Ich lade dich nun herzlich ein, mich in folgender Beispielgeschichte durch meinen Alltag zu begleiten:

Gerade habe ich Maxi bei seinem Kindergarten abgeholt. Stolz hält er mir einen Keks unter die Nase, den er heute „ausnahmsweise mal“ (neben dem üblichen Nachtisch) geschenkt bekommen hat. „Wo fahren wir heute hin, Mama?“ „Wir müssen gleich zum Kinderarzt und danach noch ein paar Besorgungen machen. Lass uns nur schnell deinen Bruder im Fuchsbau abholen.“ Bei Minis Tagesmutter angekommen, erwartet mich auch gleich ein Päckchen mit diversem Naschkram in seinem Fach. „Lena hatte heute Geburtstag“ erklärt mir die Leitung und drückt den Kindern zum Abschied noch eine Banane in die Hand. Ob das denn okay wäre…?

Dann steht die Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt an. „Das hast du toll gemacht, Maxi, deswegen darfst du jetzt einen Keks essen. Ja, dein Bruder kriegt natürlich auch einen.“ „Ich will noch einen Keks!“ „Noch einen? Aber du hattest doch gerade einen. Jetzt muss ich dich noch abhören.“ „Nein, ich will NOCH einen Keks!“ „Na gut, hör zu, ich höre dich jetzt noch ab und dann kriegst du noch einen Keks, okay?“ „Nein, zwei!“ „Na gut, Zwei. Dein Bruder natürlich auch.“ Später in der Apotheke schenkt die nette Dame den Kindern Gummibärchen, zwei Holzfiguren und die neueste Ausgabe der „Medizini“. „Zum Gesundwerden.“

"Möchtest du einen Lolli?" Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse
„Lasst uns doch mal eben in die Waschanlage fahren, das Auto ist so dreckig.“ Kaum habe ich das Fenster zum Bezahlen geöffnet, drückt mir der Angestellte neben dem Wechselgeld auch gleich zwei Tütchen Weingummi für die Rückbank in die Hand. Danach geht es zum Metzger, bei dem meine Zwei- und Dreijährigen die obligatorische Scheibe Mortadella über die Theke gereicht bekommen. Bei Edeka das gleiche Spiel, nur, dass es an der Käsetheke noch Lutscher, an der Kasse je ein Schokobon und beim Bäcker noch ein Gratisbrötchen für die Kleinen gibt. Auch bei Rossmann nebenan geizt man nicht mit leckerem Süßkram, zu dem die Kinder selbstredend nicht „Nein“ sagen und im Getränkemarkt drei Straßen weiter erwartet die Kinder noch ein Traubenzucker mit Himbeergeschmack.

„Jetzt muss Mama mal kurz zum Frauenarzt, ein Rezept abholen.“ Immerhin kann es hier jetzt nichts Süßes geben, denke ich erleichtert. Bis mich die Sprechstundenhilfe eines Besseren belehrt. „Dürfen die Jungs ein paar Smarties?“ Immerhin fragt sie freundlicherweise mich zuerst, allerdings nicht leise genug, so dass Mini und Maxi schon mit langer Zunge über der Rezeption hängen. Danach möchte das Rezept in der Apotheke eingelöst werden. „Mama, ich möchte einen Lutscher!“ fordert Maxi nun schon laut neben mir. Ich antworte in der gleichen Lautstärke vor der Angestellten mit einem „Heute mal nicht, Maxi!“. Diese nutzt die kleine Meinungsverschiedenheit, indem sie noch lauter in Maxis Richtung „Darf er einen Lutscher haben?“ zurückfragt. Beide sichtlich enttäuscht, dass ich meine Meinung in der kurzen Zeit nicht geändert habe, steckt die Verkäuferin dem armen Jungen wenigstens noch eine kleine Taschenlampe zu meiner Pille in die Tüte. Fehlt nur noch, dass die Kinder demnächst beim Tierarzt dafür belohnt werden, dass sie das Krallenschneiden des Kaninchens so gut ausgehalten haben…

"Möchtest du einen Lolli?" Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse
Natürlich, du hast Recht, mein Beispieltag ist ein fiktiver, zusammengeschnittener Tag aus vielen kleinen Situationen. Aber leider nicht utopisch. Alles, was ich dir oben beschrieben habe, ist tatsächlich auch so eingetreten, ich habe nichts dazugemogelt. Und das sehe ich mit sehr viel Bedenken. Früher gab es diese Schenkerei nicht in dem Ausmaß. Die Läden, in denen ich als Kind etwas gratis bekam, kann ich an einer Hand abzählen:
Bei Rewe gab es die Scheibe Wurst, in der Sparkasse die ekeligen Karamellbonbons, eingewickelt in rotem Sparkassenpapier, in der Apotheke bekam ich die „Medizini“, die sich zu einem zwölf Quadratmeter großen Poster auseinanderfalten ließ und beim Zahnarzt am Ende der Behandlung ein Mini-Spielzeug aus dem kleinen Körbchen.

Dass man in jedem Geschäft ein Goodie hinterhergeschmissen bekam, gab es bei uns nur einmal im Jahr. Bei uns hieß das „St. Martin“ und wir mussten dafür sogar noch singen!“ Heute ist das anders. Heute dürfen Kinder mit dem Arzt um Kekse feilschen und sich der Untersuchung widersetzen, wenn der Mann mit dem Stethoskop nicht bereit ist, die gewünschte Anzahl rüber zu reichen. In der Apotheke ist die bunte Zeitschrift nicht mehr das absolute Highlight, sondern die Gewissheit, dass neben Medikamenten Bonbons noch ein Badetier und Plätzchenausstecher im Beutel warten. Selbst ich als Erwachsene werde in Apotheken regelrecht mit Schnickschnack, wie Jahreskalendern, Teelichthaltern u.ä. beworfen. Dabei wollte ich doch nur mein Medikament?

"Möchtest du einen Lolli?" Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse
Ich weiß, es ist eine nette Geste, den Kindern etwas schenken zu wollen. Und vielleicht reagiere ich aus zwei Gründen jedes Mal so heftig. Erstens: Ich finde, die Kinder bekommen zuviel! Zucker, Fett und Ersatzstoffe in zahlreichen Süßigkeiten (Ostern, Weihnachten, Geburtstagskuchen, Verwöhnleckerlies von den Großeltern und Adventskalender nicht mal mit eingerechnet) und Spielzeug, welches das Kinderzimmer sprengt. Zweitens: Ist unserer Gesellschaft eigentlich klar, welche Message wir der nächsten Generation übermitteln? Es gibt keinen Überraschungsmoment mehr („Wer weiß, ob ich vielleicht heute eine Scheibe Wurst kriege?“), sondern das Ganze wird zur Selbstverständlichkeit („Was ist los, dass ich heute von der Verkäuferin keine Wurst kriege?“). Vom Theater, das man sich dann von den Kindern anhören darf, ganz zu schweigen. Irgendwie läuft etwas falsch, wenn ich schon morgens überlege, zu welchen Geschäften ich meine Kinder am Nachmittag überhaupt mitnehmen möchte.

Denn inzwischen wissen die Kinder schon ganz genau, was sie wann und wo abstauben können. Wir fahren zum Metzger? Ich will eine Wurst! Wir müssen Flaschen wegbringen? Ich will einen Traubenzucker! Es geht heute zur Omi? Ich will da Gummibärchen essen! Mir gefällt das nicht. Obwohl meine Kinder Normalgewicht haben, sehe ich die ganze Verfütterung von Naschkram äußerst bedenklich. Auch in Hinblick ihres kleinen Organismus’, der sicher schon mit geringen Mengen überfordert ist.

Zudem finde ich, dass Kinder auch mal etwas aushalten können müssen, ohne dafür mit Essen belohnt zu werden. Sie müssen auch mal lernen, dass man z.B. etwas einkauft, ohne noch eine Extrawurst zu bekommen. Dass man nach einer überstandenen Untersuchung beim Arzt auch ein freundliches Lächeln und ein „Gut gemacht“ als Belohnung erhält. Weil es das Selbstbewusstsein vielleicht mehr stärkt als zwei Kalorien Fruchtgummi.

Ja, auch ich habe mich als Kind über die bunten Zuckerbärchen nach einer Spritze gefreut, keine Frage, aber ich denke, dass irgendetwas schief läuft, wenn es schon nach dem Leuchten ins Ohr einen Keks gibt. Ich finde, das signalisiert dem Kind auch, dass die Arztpraxis an sich schon ein unheimlicher Ort ist, jede Untersuchung eine Hürde, die man überwinden muss. Würde ich das System Belohnung zuhause einführen, müsste ich wohl nach jedem Tischdecken und Aufräumen des Kinderzimmers Süßigkeiten verteilen. Wo soll das noch hinführen? Wo bleibt das Geschenk etwas Besonderes?

"Möchtest du einen Lolli?" Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse
Zurück zu besagtem Nachmittag bei McDonalds. Oft sind wir nicht hier. An diesem Tag wollte ich den Kindern einen Kakao gönnen, auch mit dem Hintergrund, dass sie in letzter Zeit wirklich selten naschen durften, denn die „klassischen Süßigkeiten“ gibt es bei uns zuhause nicht. So saßen wir also Kakao-schlürfend an dem Tisch direkt neben dem Drive-In-Schalter und beobachteten die Autos, die am Fenster vorbeifuhren. Reflektierend meiner vorschnellen Reaktion eben an der Verkaufstheke, holte ich seufzend die Gummibärchen wieder aus meiner Tasche heraus und übergab sie den glücklichen Kindern.

Ich gönnte es ihnen grundsätzlich ja. Und verstehen konnten sie meine Meinung zu der Vielfalt an Geschenken in dem Alter eh noch nicht. Ich werde das Thema Süßigkeiten trotzdem beim nächsten Zahnarztbesuch mal ansprechen. Vielleicht erzählt er ihnen dann ja von Karius und Baktus. Und vielleicht kann eine Autoritätsperson mehr bewirken als ich. Es sei denn, er hat das Körbchen mit Spielzeug inzwischen gegen Gummibärchen und Schokolade eingetauscht…

9 Gedanken zu „„Möchtest du einen Lolli?“ Von zu vielen Süßigkeiten an der Kasse“

  1. Frau Rabe sagt:

    Puhhhh, das würde mich auch stören, ja. Hier in Norwegen gibt es das so nicht, die Hausärztin hat eine Schublade mit Kleinspielzeug, ebenso die Zahnärztin. Beim Impfen muss ein buntes Pflaster genug Trost sein. (Da bin dann eher ich diejenige, die nach sowas ausnahmsweise ein Eis erlaubt.) Ich finde auch die Message fragwürdig: wie soll ich denn meinen Kind klarmachen, dass Süßigkeiten nicht so wirklich gesund sind, wenns die sogar beim Arzt und in der Apotheke gibt? Aber in Deutschland ist mir das auch schon aufgefallen, vor allem dieses laute und rhetorische „Darf der Kleine denn ein Bonbon?“ . Und dann der Hundeblick vom Kind, was soll man denn da sagen?
    Der Onkel meines Mannes, Zahnarzt, hat damals im Kindergarten und so das Gerücht verbreitet, seine Kinder hätten Diabetes und dürften deshalb keinen Zucker essen. Das wäre mein Weg jetzt auch nicht, aber ich finde auch, Goodies sollten eine Ausnahme sein.

    1. Christine sagt:

      Ganz ehrlich habe ich auch schon mal darüber nachgedacht, der Bäckerin zu erzählen, die Kinder hätten eine Glutenunverträglichkeit. Auf was für Ideen man kommt!! Hab ich dann nicht gemacht, aber ich glaube vor allem deswegen, weil ich auch keine Lust hatte, als Alibi nur noch Maismehl-Brot zu kaufen ;-) Fazit: Nach Norwegen auswandern :)

  2. Sandra sagt:

    Liebe Christine,

    hach ja, wer kennt das nicht?
    Als meine Mädels noch klein waren, habe ich von Anfang an die Süßigkeiten, die es unterwegs gab, in eine Naschkiste getan und dort gesammelt. Jeweils einmal in der Woche (am Wochenende) durfte sich dann jedes Kind ein Naschwerk daraus aussuchen. Da ich dies von Anfang an gemacht habe, lief das erstaunlich gut. Sie kannten es ja nicht anders. ;-)

    Liebe Grüße
    Sandra

    1. Christine sagt:

      Guten Morgen Sandra,

      sei herzlich Willkommen auf meinem Mama Blog, schön, dass du hergefunden hast!
      Ich finde die Idee mit der Naschkiste grandios! Ich denke ernsthaft darüber nach, auch eine anzuschaffen. Vielleicht klappt es ja noch mit der Umgewöhnung; zumindest würde das bei mir dann wahrscheinlich keine Krämpfe mehr an der Kasse auslösen.
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und deinen wertvollen Tipps!

      Lieben Gruß
      Christine

  3. SilkeAusL sagt:

    Ich habe mich heute auch geärgert, dass es bei der „harmlosen“Untersuchung beim Kinderarzt Gummibärchen gab.
    Wir sind da ja gottseidank nicht sooo oft, aber es gibt mit Sicherheit schon Kinder, die jedes Mal auf diese Belohnung „hinfiebern“.
    Das nächste Mal versuche ich dran zu denken, dass sie bei meinen Beiden vermerken, dass es hinterher nichts Süßes gibt(zumal der Kollege bei meiner Kleinen bei der letzten Untersuchung „Übergewicht“ diagnostiziert hat…).
    Ansonsten hält sich das bei uns eigentlich in Grenzen. Ich fahre auch lieber alleine einkaufen etc., und mich fragt leider keiner mehr, ob ich eine Scheibe Wurst möchte ;-)
    Beim Bäcker gibt es auch kleine Brötchen, die meine beiden aber nicht so gerne mögen, aber sonst fällt mir eigentlich kein Laden hier bei uns ein, wo noch was verschenkt wird.

    LG Silke

    1. Christine sagt:

      Wenn ich lese, dass eine Arztpraxis Gummibärchen an Kinder verteilt, die als übergewichtig diagnostiziert wurden, kann ich nur den Kopf schütteln. Schön, dass es sich bei euch sonst mit dem Süßigkeitenverteilen in Grenzen hält.
      Liebe Grüße

  4. SilkeAusL sagt:

    Das waren doch „nur“ zwei Stück pro Kind…;-) Und diagnostiziert hatte es ja sein Kollege. Aber ich hatte Minuten vorher mit ihm darüber gesprochen…

    LG Silke

  5. Andrea sagt:

    Für mich klingt das danach, dass die Mama einfach übergangen wird. Das finde ich – neben den Aspekten Gesundheit und Charakterbildung – echt doof. Gewisse Vorrechte hat man als Eltern doch wohl. Noch schwieriger finde ich es, im Verwandtenkreis die Süßigkeitengabe zu unterbinden – und mein Kleiner ist noch keine elf Monate alt!

    1. Christine sagt:

      Liebe Andrea,

      herzlich Willkommen auf meinem Mama Blog und lieben Dank für deinen Kommentar!
      Mich stört dieser Punkt auch wirklich sehr. Wenn die Mutter vor den Augen (und vor allem Ohren) der Kinder laut gefragt wird, so dass diese es schon mitkriegen und lautstark um den Lutscher betteln, ist das eine Sache. Wenn die Mama erst gar nicht in die Lolli-Frage mit eingebunden wird, ist das noch mal was ganz anderes! Und das nervt mich auch extrem. Bei sowas muss ich dann wirklich immer an Eltern von Kindern denken, die z.B. Diabetes oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit haben – wie soll man da jedes Mal den (Klein-)Kindern erklären, dass die Dame gegenüber nicht Bescheid wusste. ohne großes Geheule zu ernten?

      Die Verwandtschaft ist auch noch mal ein Punkt für sich. Grundsätzliches Unterbinden halte ich fast schon für unmöglich und ab einem gewissen Alter auch nicht mehr für sinnvoll (bei unter Einjährigen aber sehr wohl!). Wir haben Gott sei Dank das Glück, verständnisvolle Eltern/Großeltern zu haben. Aber selbst da hat Jeder so sein eigenes Verständnis für „Was ist mal legitimes Verwöhnen“ und „Wann wird es zu viel?“. Auch in Hinblick darauf, dass jeder Verwandter für sich ja auch nicht die Gesamtheit überblicken kann. „Ein Stückchen Schokolade oder der Lutscher ist doch nicht viel“ ist meinetwegen ein nachvollziehbarer Gedanke, aber eben nicht in dem Wissen, dass die nächste Supermarktkasse, der nächste so denkende Verwandte schon mit ähnlichen Ansichten auf die Kinder wartet. Da zählen Argumente wie „Wir sehen die Jungs ja nur einmal in der Woche“ in meinen Augen nicht, sondern regen bei mir eher zu Diskussionsrunden an.

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