Gesellschaft

Ein Ganztagsplatz für Mini und Mama

Sicher, wir hätten auch Nein sagen können. Als die Kindergartenleitung von Mini’s KiTa uns am Montag völlig überraschend ab Januar einen Ganztagsplatz anbot, mischten sich zu meiner ersten Euphorie auch Zweifel, ob das denn wirklich die beste Lösung sei. Immerhin ging es hier in erster Linie um meinen Sohn und nicht darum, welche Entscheidung mir besser tat. Oder etwa doch?

Seit knapp vier Monaten leben wir nun in unserer neuen Heimat und genauso lange gehen unsere beiden Söhne Mini und Maxi in ihre neuen Kindergärten. Für unseren Ältesten war der Wechsel kein Problem gewesen, was sicherlich einer Mischung aus der Vorfreude, nach sieben Monaten der Eigenbetreuung zuhause endlich wieder in einen Kindergarten gehen zu dürfen, und dem passend auf ihn zugeschnittenen Konzept eines heilpädagogischen Kindergartens zuzuschreiben war. Vom ersten Moment an fühlte er sich wohl in seiner Gruppe und es gab noch nicht einen Tag, an dem er sich ernsthaft geweigert hätte, in den Kindergartenbus zu steigen, der ihn morgendlich zur Einrichtung fährt.

Mit unserem Vierjährigen hingegen haben wir es bis heute schwer, was das Bringen in den Kindergarten angeht. Eine Tatsache, die ich aber hauptsächlich der Uhrzeit zuschreibe, zu der seine tägliche Kindergartenzeit beginnt. Kaum hat er seine Jacke ausgezogen, muss er auch schon an den Mittagstisch, gespielt wird später. Ein Umstand, der bei meinem Sohn bis heute Widerwillen auslöst, mich gehen zu lassen. Später beim Abholen erwartet mich allerdings das umgekehrte Drama, dass er nur ungern wieder nach Hause gehen will. Für mich ein Zeichen, dass es ihm grundsätzlich gut in seiner neuen Einrichtung gefällt. Auch die Erzieherinnen bestätigen parallel dazu meine Intuition.

Ein Ganztagsplatz für Mini und MamaEin Nachmittagsplatz, das war die einzige Lösung, die uns die Leitung damals anbieten konnte, als ich mitten in Umzugsvorbereitungen steckte und händeringend ab Sommer einen KiTa-Platz für Mini suchte. Ein reiner Nachmittagsplatz? Davon hatte ich in unserem alten Bundesland noch nie gehört. Mini könnte ab zwölf Uhr pünktlich zum Mittagessen kommen und bis siebzehn Uhr bleiben.

Ein Angebot, das ich damals dankend annahm, alleine schon deshalb, weil es weit und breit keine Alternative gab. So hätte ich Mini vormittags bei mir daheim, würde ihn mittags in den Kindergarten bringen, noch zweieinhalb Stunden zuhause für mich haben und anschließend Maxi um Drei an der Haustür in Empfang nehmen. In der Theorie klang es nach einem sinnvollen und auch machbaren Plan.

Sicher, ich wusste natürlich von meinem Bedürfnis nach viel Zeit für mich alleine, aber bestimmt würde es durch die viele Abwechslung am Tag nicht so dramatisch werden. Zumal ich ja gerade erst sieben Monate der kompletten Eigenbetreuung mit Maxi gemeistert hatte und vom Sommer an dann hauptsächlich das etwas pflegeleichtere Kind Mini betreuen sollte.

Und ja, ich freute mich sogar auf die gemeinsamen Stunden mit meinem Jüngsten! Endlich auch mal mit ihm wieder mehr Zeit zu Zweit genießen können!

Aber dann kam der Alltag und peitschte mir mein Bedürfnis nach Einsamkeit wie ein scharfer Nordseewind durchs Gesicht.

Schnell war klar, dass wir uns auf die Suche nach einer Tagesmutter für Mini machen mussten, wenn ich nicht vor die Hunde gehen wollte. Leider war es gar nicht so einfach, eine der wenigen in unserem Umkreis zu finden.

Ein Ganztagsplatz für Mini und MamaAls Mini und mir die erste, vielversprechende Tür geöffnet wurde, wäre ich am Liebsten direkt rückwärts wieder hinausgestolpert. Der Betreuungsraum wirkte bereits auf den ersten Blick verwahrlost, genauso wie die Tagesmutter und der Junge, der gerade vor uns gebracht worden war. In der Ecke stand ein großer Fernseher und die Uhr an der Wand war längst stehengeblieben. Das Schlimmste aber war der penetrante Geruch nach Katzenpipi und nassem Hund.

Ich wusste also binnen Sekunden, dass ich meinen Mini hier auf keinen Fall unterbringen würde, aber mein Anstand ließ uns eintreten und über eine Stunde auf dem Bauteppich spielen. Ich kann dir sagen, es kostete mein hochsensibles Wesen mehr als nur Überwindung, eine Stunde lang unmerklich durch den Mund zu atmen und ich habe den Geruch noch heute in der Nase, wenn ich wieder an die erste Tagesmutter denke, mochte sie auch noch so liebenswert sein.

Der zweite Versuch war dann unser Volltreffer. Mareike bot uns den gewünschten Vormittagsplatz, allerdings nur an drei Tagen in der Woche. Für mich besser als Nix, also unterschrieben wir den Vertrag, auch, wenn mein Mann und ich bis heute nicht hundertprozentig zufrieden mit ihrer Art der Betreuung sind. Mini hingegen fühlt sich wohl, schließlich darf er bei Mareike auch mal öfter Fernsehen, eine Art der bezahlten Betreuung, die meinem Mann und mir die Augenbrauen hochziehen lässt.

Ein Ganztagsplatz für Mini und MamaAllerdings überwiegen für mich immer noch die positiven Aspekte, beispielsweise ihre Flexibilität, wenn ich Mini mal außer der Reihe länger bei ihr lassen darf oder ihr gemütliches und kindgerecht eingerichtetes Spielzimmer. Und es gibt keine Haustiere.

Trotzdem war es für uns immer nur eine Zwischenlösung, bis sich uns etwas anderes bot. Eine passendere Tagesmutter, die ihn auch an fünf Tagen betreuen würde, oder eben, am Liebsten, der Ganztagsplatz im Kindergarten.

Und plötzlich wurde er uns geboten und ich merkte direkt im ersten Moment, wie mir ein riesiger Stein vom Herzen fiel. Meine Schultern sackten noch einmal merklich nach unten, hatte ich vorher gar nicht gemerkt, dass ich so angespannt war. Am Liebsten hätte ich die Leitung laut jubelnd umarmt. Stattdessen murmelte ich ein „Ich überlege es mir bis morgen.“

Überlegen? Was bitte schön gab es denn jetzt noch zu überlegen? Das war doch genau das, worauf wir von Anfang an gehofft hatten, als wir uns noch bei der Anmeldung auf die Warteliste für einen Ganztagsplatz setzen ließen.

Aber jetzt war ich mir auf einmal gar nicht mehr so sicher, ob es das Beste für unseren Mini wäre. Ein Ganztagsplatz bedeutete nämlich ein Wechsel in eine andere Kindergartengruppe. Neue Kinder, neue Erzieherinnen und das Ganze von morgens bis zum späten Nachmittag. Würde unser Mini das verkraften, wo er doch bisher in einer beschaulichen, kleinen Gruppe von gerade mal zehn Kindern untergebracht war?

Ein Ganztagsplatz für Mini und MamaIch rief meine Schwester an, wir gingen alle Vor- und Nachteile durch. Ich sprach mit Mini’s Erzieherin, wie sie die Sache einschätzte, ich redete abends mit meinem Mann. Aber eigentlich hatte ich die Entscheidung längst in der Sekunde gefällt, in der uns der Platz angeboten wurde. Einen Tag später unterschrieb ich den Vertrag.

Als Mutter ist es nie einfach, alle Bedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Was meinen Mann betraf war die Sache klar: Der Ganztagsplatz wäre für Mini die Chance, unter mehr Gleichaltrige zu kommen, da er in der alten Gruppe vor allem unter Zwei- bis Dreijährigen war. Außerdem war er viele Kinder auf einen Haufen schon aus seinem Kindergarten unserer alten Heimat gewohnt und nicht, wie unser Maxi, von dem offenen Konzept überfordert. Drittens mochte mein Mann unsere Tagesmutter nicht. Punkt.

Für mich als hochsensible Mutter war die Entscheidung deshalb nicht einfach, weil ich immer bestrebt bin, die bestmögliche Lösung für Alle zu finden. Das ist natürlich ein Irrglaube, dem ich immer und immer wieder verfalle. Die beste Lösung gibt es in diesem Fall wahrscheinlich nicht, weil zu viele Komponenten für alle Beteiligten eine Rolle spielen und man immer sowohl Positives als auch Negatives erfährt.

Neue Gesichter und ein längerer Zeitraum, ja, aber dafür würde Mini nicht mehrmals am Tag die Location wechseln oder den KiTa-Tag mit Essen starten müssen. Dafür würde er weniger Zeit zuhause verbringen und sich nicht zurückziehen können, wenn es ihm zu viel wird. Aber wer weiß, welche neuen Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung sich für ihn in der neuen Gruppe ergäben? Spätestens im Sommer müsste er als Vorschulkind eh die Gruppe wechseln.

Ein Ganztagsplatz für Mini und MamaWas mir zusätzlich noch durch den Kopf ging war mein schlechtes Gewissen. Fünf Tage in der Woche würde ich mein Kind ganztags fremdbetreuen lassen, obwohl ich nicht mal arbeiten muss. Mama würde von morgens bis nachmittags ihren Hobbies nachgehen und einen Tee nach dem anderen trinken können, während vielleicht eine Alleinerziehende händeringend nach solch einem KiTa-Platz Ausschau hielt, um ihrem Job nachgehen und ihre kleine Familie ernähren zu können.

Aber so darf ich nicht denken. So darf keine dauergestresste Mutter denken, sei sie hochsensibel oder nicht.

Ich weiß, dass mir dieser Platz zusteht. Und auch die Zeit, die ich zuhause verbringe, weil sie meiner Regeneration dient. Auch, wenn „zuhause rumsitzen“ vom Gros der Gesellschaft noch mit Naserümpfen quittiert wird. Gerade wir hochsensiblen Mütter, die viel Zeit für sich benötigen, um sich von den vielen Eindrücken immer wieder erholen zu können, haben das gute Recht, in solchen Fällen für ihr Wohl zu entscheiden, weil es im Endeffekt dem Wohle aller im Familienbund dient.

Denn was nützt es meinem Mini, wenn er zwar zuhause bei Mama, aber ihrer ständigen Anspannung ausgesetzt ist?

Als Kinderlose hatte ich mir gewünscht, eine Vollzeitmama zu sein, die ihre Kinder den ganzen Tag betreut. Heute würden mir zwei Stunden in der Woche reichen. So traurig das klingt, so realistisch ist es leider.

Mein Sohn Mini freut sich auf die Hasengruppe. Dort wäre ja auch Matz, mit dem er sich schon nachmittags an der Rutsche angefreundet hätte. Ich freute mich ganz besonders für ihn. Vor allem, weil ich ihn nicht vor die Wahl gestellt hatte.

Ab Januar hat Mini also einen Ganztagsplatz im Kindergarten. Und Mama hat ihren Ganztagsplatz zuhause. Von Acht bis Fünfzehn Uhr an fünf Tagen die Woche. Ich denke, es war eine gute Entscheidung.

(Alle Namen sind wie immer geändert worden, um die Anonymität der Personen zu wahren.)

11 Gedanken zu „Ein Ganztagsplatz für Mini und Mama“

  1. Clara sagt:

    Hallo Christine, ich habe erst vor kurzem deinen Blog entdeckt und bin sehr froh darüber. Auch ich bin eine hochsensible Mama, die dies erst durch meine ältere Tochter (knapp 4) erfahren hat. Sie ist auch hochsensibel und durch ihre „Andersartigkeit“ bin ich Gott sei dank auf die hochsensibilität gestoßen. Allein das Wissen, dass es eine Art Erklärung gibt, hilft mir schon sehr viel :-) als ich deinen neuesten Post gelesen habe, musste ich direkt schreiben, um dich zu fragen, ob deine Jungs auch hochsensibel sind. Gerade die Betreuungsfrage beschäftigt mich bei meinen Mädels nämlich sehr.
    Viele Grüße

    1. Christine sagt:

      Hallo Clara,

      ich freue mich auch sehr, dass du meinen Blog für hochsensible Mütter gefunden hast! :)
      Also zumindest bei meinem Ältesten bin ich mir ziemlich sicher, ohne das bestätigt bekommen zu haben. Deswegen habe ich mich damals auch für die Eigenbetreuung entschieden, obwohl mir der Schritt (und vor allem die Ausführung) sehr schwer fiel. Maxi war in seinem alten Kindergarten sehr verhaltensauffällig geworden, was ich eben auch vor allem seiner Hochsensibilität und seiner fehlenden Selbstregulierung zuschreibe. Sein Bruder kann sehr gut einschätzen, wann er Ruhe benötigt (bzw. was er überhaupt benötigt). Maxi wird in seiner Überreiztheit stattdessen explosiv aggressiv, was die damaligen Erzieherinnen (zu Recht) an ihre Grenzen gebracht hat.

      Ich weiß jetzt nicht inwiefern deine Mädchen betreut werden, aber als Tipp kann ich dir bei deiner hochsensiblen Tochter raten, eine Einrichtung zu wählen (sofern du überhaupt eine Wahl hast), die kein offenes Konzept anbietet, sondern eine kleine Gruppe mit festen Kindern und Erziehern. Frag am besten auch mal nach, ob es so etwas wie einen Ruheraum gibt, in den sich die Kinder auch mal zurückziehen können, wenn sie überreizt sind.

      Vielleicht haben andere Leserinnen auch noch Ideen :)

      Ich wünsche dir viel Kraft für zuhause und für die Betreuungsfrage und dass du die bestmögliche Entscheidung für dich und deine Mädels triffst!
      Ich freue mich, wieder von dir zu hören.

      Liebe Grüße
      Christine

      1. Clara sagt:

        Hallo Christine, Danke für deine Antwort. Meine Große geht seit einem knappen Jahr in einen naturkindergarten und das war für sie auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Dort hat sie keine engen Räume sondern viel Platz und eine stabile Gruppe mit 20 Kindern. Der Weg dorthin war aber auch steinig und ich frage mich eben, wie sie Eine längere Betreuung verkraften würde, wenn sie vier Stunden schon so fordern. Und andere Eltern verstehen mich meistens nicht, meine Freundinnen ohne Kinder schon mal gar nicht 😥
        Bei der kleinen ist es ähnlich wie bei der großen als Baby/Kleinkind, Abgabe nahezu unmöglich. Ich gehe jetzt mit ihr zur Tagesmutter, aber bisher weint sie sobald ich mal 5 min weg bin. Aber ich brauche dringend wieder Zeit für mich bzw mein Studium. Sie ist jetzt 15 Monate und die letzte Zeit war wirklich sehr anstrengend, zumal die Große eben auch nichts allein macht (zb turnen o.ä.)
        Ich könnte noch ewig schreiben, aber wie gesagt es tut einfach gut ein Medium zu haben wo man verstanden wird 😊
        Einen schönen Abend!

  2. Lea sagt:

    Liebe Christine,

    ich freue mich so für Dich. Es klingt tatsächlich doch ein bisschen so, als wäre das für alle eine sehr gute Lösung. Und am besten verstehen in der ganzen Geschichte kann ich dich :)

    Drücke Dich

    Lea

    1. Christine sagt:

      Danke, dass du dich so sehr mit mir freust :)

  3. Lili sagt:

    Liebe Christine,
    ich finde es super, dass es nun so geklappt hat. Genieße die Zeit für dich, das ist dein gutes Recht, denn du bist immer noch dein eigener Mensch, jenseits aller Rollen.
    Liebe Grüße von einer hochsensiblen Mama, die das „Schlimmste“ hinter sich hat :)
    Lili

    1. Christine sagt:

      Liebe Lili,

      ich danke dir für deine mutmachenden und wohlwollenden Worte!
      Und ich freue mich sehr für dich, dass du das „Schlimmste“ hinter dir hast ;-)
      Liebe Grüße zurück

  4. Vera sagt:

    Hallo Christine! U-N-B-E-D-I-N-G-T machen. Meine Tochter war auch vor 1,5 Jahren umzugsbedingt ein paar Monate in einer reinen Nachmittagsgruppe und ganz ehrlich, ich bin heilfroh, dass diese Zeit vorbei ist. Das gleiche wie bei dir. In der Früh fit und will was machen, irgendwie lohnt sich aber kaum was zu unternehmen, dann zum Mittagessen in den Kiga usw….Sie ist jetzt von 08:30 bis 15:00 und das ist echt perfekt, da kann man auch mal noch was anderes machen…wegen dem Wechsel würde ich mir keine Gedanken machen, wenn er das Gebäude schon kennt, dann ist das ja nicht so fremd für ihn und wegen der Tagesmutter sowieso nicht, die sind das eigentlich gewöhnt, das Kinder kommen und gehen (vor allem wenn es eh nicht perfekt ist!!). Zudem hast du die Rennerei nicht mehr Kind A nach X Kind B nach Y, Kind B auch nach X, Kind A kommt heim, Kind B kommt heim…Ist ja nervig, da hast du ja mit den ganzen Wegen, immer nur zwei Stunden am Stück „frei“ was ja auch nicht gerade erholsam ist. Und: mach dir bitte nicht immer so einen Stress, wegen dem „Ich arbeite ja nicht“. Ich arbeite schon (als Rechtsanwältin) und auch wenn es, wenn ich arbeite, natürlich keine Freizeit ist, so stresst es mich deutlich weniger als die Betreuung meines Kindes. dh. egal ob du arbeitest oder nicht, wir (das behaupte ich einfach mal frech) brauchen einfach Unterstützung bei der Betreuung unserer Kinder und zwar viel Hilfe bzw. ausreichend Hilfe. Was du dann anderweitig machst, geht wirklich keinen was an!!! Alles Liebe, Vera

    1. Christine sagt:

      Hallo Vera,

      um die Gefühle der Tagesmutter mache ich mir wirklich keine Gedanken, die sagte schon gleich was von „Och, da kriege ich schnell den Nächsten“ ;-) Es war eher mein Gedanke, dass Mini sich gerade erst an sie gewöhnt hat und nun wieder ein Wechsel ansteht.
      Das mit der Rennerei (bzw. Fahrerei) kann ich nur bestätigen. Ich habe mal ausgerechnet, dass ich am Tag drei Stunden (D-R-E-I!!) auf insgesamt 95 Kilometern nur mit Abholen und Wegbringen von irgendwem beschäftigt bin. Aber ich bin gerne im Auto unterwegs, ob mit Kindern auf der Rückbank oder ohne, von demher machte es mir nie was aus. Aber ich bin auch nicht böse drum, wenn es zukünftig deutlich weniger wird :)

      Liebe Grüße
      Christine

  5. Brigitte sagt:

    Hallo Christine, hab vor kurzem zufällig deinen Blog entdeckt…
    Zähle mich auch zu den hochsensiblen Mamis und bin grad sehr im Einsatz, Halbtagsjob der am Nachmittag nahtlos in die Betreuung meines 2jährigen übergeht und Abende die immer kürzer werden. Am Wochenende melden die Großeltern Bedarf an verplanen meine Zeit. Ich hadere auch schwer mit dem fremdbestimmt leben und damit das meine Bedürfnisse die letzten sind die berücksichtigt werden bzw. die ersten sind die unter den Tisch fallen wenn was nicht nach Plan läuft.
    So viel private Zeit zur Verfügung zu haben… Deine zukünftigen Möglichkeiten kommen sehr nah an das heran wovon ich schon länger träume…
    Alles Liebe, Brigitte

    1. Christine sagt:

      Liebe Brigitte,

      rückblickend kann ich es auch kaum glauben, dass fast sechs Jahre vergehen mussten, damit ich an diese Möglichkeiten herankommen darf. Hätte man mir früher gesagt, wie lange ich mal über Jahre im Dauereinsatz wäre (vor allem, dass ich dies so sehr als Belastung, denn als Erfüllung empfinden würde!), ich weiß nicht, ob ich es dann tatsächlich so lange durchgehalten hätte. Bei manchem ist es wirklich besser, die Zukunft nicht bereits vorher zu wissen.

      Ich wünsche dir alle Kraft der Welt und vor allem viel Verständnis und Unterstützung, wenn du mal Zeit für dich einfordern möchtest!!
      Ganz liebe Grüße ♥

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