Gesellschaft

Erschöpft vom Muttersein und Angst vor traumatischen Auswirkungen: Was wir trotz unserer eigenen Defizite heilsames für unsere Kinder tun können

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„Mama, ich habe das Gefühl, dass du mich nicht liebhast. Immer schimpfst und meckerst du nur rum! Ich weiß, du sagst, dass du mich liebst, aber es fühlt sich nicht so an.“

Da war er, der gefürchtete Satz, bei dem ich quasi schon seit neun Jahren bangend darauf warte, dass er irgendwann mal ausgesprochen würde. Und ich wusste, dass er Recht hatte. Mein Ältester besitzt das Talent, die Dinge on Point auf den Tisch zu bringen, Gefühle und Stimmungen exakt erfassen und benennen zu können. Damals, vor neun Jahren, als er ein Baby war, konnte ich keine Liebe für ihn aufbringen. Mit Hilfe von Zeit, Therapien meinerseits und dem Wunsch, die Kluft zwischen uns zu überbrücken, gelang es mir nach und nach, die mütterliche Liebe für ihn wieder empfinden zu können.

Ein zartes Band, nicht stark genug, um Geschehenes ungeschehen zu machen, geschweige denn, um meinem Sohn das Urvertrauen nachzureichen, die Gewissheit, dass er bedingungslos geliebt wird.

Das Bindungstrauma, das ich selbst als Kind durchlitten habe und unbedingt bei meinen Kindern vermeiden wollte, hatte erbarmungslos zugeschlagen und eine tiefe Wunde in seinem Herzen hinterlassen, die nun alleine mit lieben Worten nicht zu heilen ist.

Und ich wusste es. Ich wusste es schon damals, als keine Therapeutin, kein Arzt und kein Kinderpsychologe mir Glauben schenken wollte. Bindungsstörung? Kann gar nicht sein. Ihr Sohn weiß, dass Sie ihn lieben. Machen Sie sich keine Sorgen!

Aber ich fühlte, dass es anders war…

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