Gesellschaft

Rückzugsorte schaffen
Teil 2 der Serie „5 Strategien (+ 1 überlebenswichtige Regel) gegen Stress und Burnout, die dir als Mama während Corona helfen, bei dir selbst zu bleiben“

Premium-Blogbeitrag

Während meiner Ausbildung zur Hotelfachfrau jobbte ich damals nebenbei in einem größeren Café, um mir noch Geld dazuzuverdienen. Es war im Jahr 2007, also vor dreizehn Jahren, als Mini und Maxi nicht mal in meiner Vorstellung existierten. Das Café war ein gut besuchter Hotspot am Ende der Fußgängerzone und in der Hauptsaison ließen unsere Arbeitszeiten keine Pausen zu. Ich erinnere mich an einen Nachmittag, als ich noch nicht lange als Kellnerin eingesetzt war und ich nach kürzester Zeit hektischen Treibens den Überblick über meine zugewiesenen Tische verloren hatte.

Ich versuchte, Kaffee und Kuchen so schnell wie möglich an den Gast zu bringen, nebenbei auf die Zubereitung der Eisspeisen zu warten, bonnieren (bloß nicht an der Maschine vertippen!), Eis einsammeln und noch im festen Zustand servieren, und am Ende den Gast abzukassieren. Letzteres gehörte an dem Nachmittag anscheinend nicht zu meinen Prioritäten, denn als ich mich in einer Sekunde Luftholens zu meinen Tischen umdrehte, um zu gucken, wo ich als nächstes gebraucht wurde, gingen alle Hände an sämtlichen Tischen gleichzeitig in die Luft. Dieser Augenblick, der mich in dem Moment in höchsten Stress versetzte und mich an den nächstbesten Tisch heraneilen ließ, katapultierte etwas in mir zugleich raus aus dem Geschehen und ließ mich über diese absurde Situation nachdenken. Wie in einem Film, wo in einer äußerst turbulenten Szene einfach angehalten wird, alle Personen, Gegenstände und das ganze Geschehen auf der Stelle wie erfroren erscheinen und dann hört man die laut ausgesprochenen Gedanken des Erzählers oder der Hauptfigur, bevor die Szene weiter laufen gelassen wird und das Chaos komplett seinen Gang nimmt.

In jedem Fall saß ich abends völlig ausgelaugt auf meinem Bett und überlegte, wie ich den nächsten Arbeitstag überstehen könnte, in dem ich Herr(in) meiner Lage wurde. Und mir wurde klar: Den Stress um mich herum konnte ich nicht ändern, wohl aber meine innere Haltung: Ich musste einen Weg finden, innerlich ruhig werden und bei mir zu bleiben, um mich vom chaotischen Außen nicht stressen zu lassen.

Aber wie?

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