Lebensfragen

Friede sei mit dir! Und wie wir ihn im Alltag finden

Jetzt in der Weihnachtszeit fällt es mir leichter, dich zu entdecken. Im Lichterglanz des Weihnachtsmarktes, während der Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln an mir vorüberziehen. Am Weihnachtsmorgen, wenn noch alles still ist im Haus und leise Schneeflocken an unserem Fenster vorbeifliegen. Oder am Heiligen Abend, die Kinder spielen glücklich mit ihren Geschenken, während der Mann und ich mit einem Glas Rotwein anstoßen und im Hintergrund Dean Martin aus den Lautsprechern singt. Die Zeit scheint für einen Moment still zu stehen, ein tiefer Seufzer des Glücks vertreibt die Anspannung in meinem Körper, lockert sämtliche Muskeln und zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht. Da bist du nun und am Liebsten wäre es mir, du würdest gar nicht mehr gehen.

Mama-Momente

5 Allheilmittel, die mich in meinem Mamastress auffangen

Bei der einen Mutter ist es die Tafel Lieblingsschokolade, bei der anderen der Griff zum Kaffeepott oder das neue Paar Schuhe: Es gibt wohl für Jede die ultimative (Kurzzeit-)Lösung, wenn es stressig wird, und das tut es mit Kindern im Allgemeinen ja doch des Öfteren. Aber Schokolade alleine ist natürlich nicht die Lösung. Man denke auf Dauer an die vielen Kalorien! Deswegen teile ich heute mit dir mal meine Top 5 der Allheilmittel, die nachhaltig wirken und mich in den letzten vier Jahren oft aus dem einen oder anderen Sumpf gezogen haben.

Gesellschaft

Falsches Geschlecht, Regretting Motherhood oder postpartale Depression: Was tun, wenn ich mich für meine negativen Gefühle schäme?

Eine Frau liegt auf der Liege beim Frauenarzt. Ihr Herz klopft, während ihr Blick erwartungsvoll zum Bildschirm des Ultraschallgeräts wandert. Hoffentlich wird es diesmal ein Mädchen! Der Doktor fährt mit seinem Sensor noch eine Runde über ihren Bauch, dann erkennt die Schwangere Gewissheit in seinem Blick. „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem zweiten Jungen!“ verkündet er. Ab jetzt strahlen alle im Raum. Der Mann am Fußende der Liege, der Arzt, der euphorisch mit seinem Zeigefinger „eindeutige Beweise“ am Bildschirm nachzeichnet, die Sprechstundenhilfe, die Notizen in den Computer tippt. Die Schwangere lächelt auch. Allerdings nur bis zum Auto. Dort, hinter verschlossenen Türen, wo sie keinen fremden Blicken mehr ausgesetzt ist, bricht sie in Tränen aus.

Mama-Momente

Zeit mit meinen Kindern verbringen? Was mich daran so stresst

Donnerstag also. Ein ganz normaler Wochentag, nichts Besonderes, kein ungewöhnliches Ereignis, das stattfindet. Ich habe den Vormittag für mich, hole die Kinder um Vierzehn Uhr vom Kindergarten ab und verbringe mit ihnen Zeit bis halb Sechs, bis der Mann fertig ist mit Arbeiten. Ein Donnerstag wie immer. Es könnte auch ein Dienstag sein oder ein Mittwoch, wenn der Babysitter ausfällt. Und dennoch wird auch dieser Tag wieder eine Herausforderung für mich. Wie jeder gewöhnliche Alltag-Tag.

Mama-Momente

„Schlafen mit Kind im Bett geht gar nicht.“ Wenn mich die Hochsensibilität zu Kompromissen zwingt

Ich liege unter meiner Bettdecke. Die Beine seitwärts angewinkelt, fühle ich mich wie ein neun Monate alter Embryo im Mutterleib, der kaum noch Platz hat und nicht weiß, wohin mit all seinen Körperteilen. Nein, bequem ist es hier auf dem kleinen Sofa im Wohnzimmer wirklich nicht. Aber in meinem Bett kann ich auch nicht schlafen. Den Platz neben meinem Mann bekommt nämlich heute Nacht unser Dreijähriger.

Lebensfragen

Tanz auf dem Seil – Das Leben als ewiger Balanceakt

Den Sand zwischen meinen Füßen, der Blick auf den Horizont gerichtet. In einem Rhythmus, den nur die Gezeiten kennen, spülen die Wellen Salzwasser in meine Richtung und ziehen sich anschließend wieder zurück. Hier am Meer bin ich ganz ich selbst. In Balance mit mir und meinem Leben. Es gibt keinen anderen Ort, der mir so einen Frieden bringt und mich gleichzeitig so stark fühlen lässt. Außer mein Mann.
Was bedeutet es für mich als Hochsensible, in Balance zu sein? Wann bin ich es nicht?

Lebensfragen

5 Sätze, die das Leben einer Mutter mit postpartalen Depressionen sofort verändern können

Trüb sind die Tage, seit das Kind da ist. Erdrückend die Stille, die im Haus herrscht. Wo früher Lachen und Leben die Hauptrolle gespielt haben, kriecht jetzt die Depression in alle Ecken. Nicht nur für die betroffenen Mütter ist die Welt nicht mehr in Ordnung, auch die Partner und Angehörigen wissen so langsam nicht mehr weiter, fühlen sich hilflos und erschöpft. Vielleicht sagen sie Sätze, die helfen sollen. Vielleicht machen sie es mit manchen aber auch noch schlimmer. Ich litt nach der ersten Geburt monatelang unter postpartalen Depressionen und werde hier auf die fünf beeinflussendsten Sätze eingehen, die man einer Betroffenen nur sagen kann.

Mama-Momente

Ein Teelöffel zum Sattwerden


Der Vergleich kam mir einfach durch den Kopf. Ich war müde, erschöpft und am Limit meiner Belastungsgrenze. Fünf freie Tage, an denen der Kindergarten geschlossen hatte. Teamtag, Wochenende, Brückentag, Feiertag. Fünf Tage, an denen ich mich um die Kinderbetreuung, bzw. die Organisation eines Babysitters kümmern musste. Zeit für mich? Rar gesät.

Lebensfragen

Zeit für einen Neuanfang

Die Sonne kitzelte auf unserer Nase und ihre Anwesenheit erwärmte unser Herz. Das hier würde kein Sommertag werden, der einen müde und träge von der Hitze auf die nächste Bank zusteuern lässt. Nein, es war Herbst, das verriet nicht nur die Luft, gleich einem erfrischenden Schluck Quellwasser. Es waren auch die gelb- und rotgeschmückten Blätter, die Bäume wie Waldboden vor uns säumten.

Lebensfragen

Kindergeburtstag oder: Wieviel soll ich mich in die Entscheidungen meines Kindes einmischen?

Villa Schaukelpferd-Klassiker


Am Samstag sind Mini und Maxi auf einem Kindergeburtstag eingeladen. Und während es für meinen Vierjährigen bereits das zweite Mal ist, geht sein jüngerer Bruder zum ersten Mal auf solch eine Spaßveranstaltung. Geburtstagskind Milan wohnt zwei Stockwerke unter uns und die Jungs sehen sich regelmäßig auf dem städtischen Spielplatz, hauptsächlich, weil ihre Mütter sich gerne zum Auf-der-Bank-sitzen und Quatschen verabreden. So saßen wir also auch an diesem Spätsommernachmittag am Rande des Sandkastens, beobachteten unsere Kinder beim Spielen und sprachen über Milas anstehenden Geburtstag.